Die Berliner Woche blickt auf zwölf spannende Monate zurück (II)

Wirtschaftssenator Michael Müller und Sprengmeister Wolfgang Gießler (links) drückten gemeinsam den Knopf zu Sprengung des Schornsteins. (Foto: hari)

Marzahn-Hellersdorf. Der Jahreswechsel bietet eine gute Gelegenheit, die Ereignisse des Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen. Schauen Sie mal, was in den vergangenen zwölf Monaten so alles passiert ist.

Januar: Das Bezirksmuseum eröffnet eine Ausstellung zur Geschichte der Schulen im Bezirk. Unter dem Titel "Nicht allein das A-B-C" werden zahlreiche Exponate von den Anfängen des Bildungswesens im Bezirk bis zur Gegenwart gezeigt. Die Ausstellung wird gegen Ende des Jahres noch einmal bis zum 10. März 2013 verlängert. Februar: Das Bezirksamt startet ein Programm zur Beseitigung der Jugendarbeitslosigkeit. Partner sind unter anderem das Jobcenter, die Arbeitsagentur Mitte, der Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis und die Alice Salomon Hochschule. Bis 2016 soll es im Bezirk keine jugendlichen Arbeitslosen mehr geben.

März: Die Galerie M zieht um. Das alte Gebäude musste im Januar wegen Bauschäden geschlossen werden.Die neuen Räume befinden sich jetzt in bis dahin leer stehenden Geschäftsräumen an der Marzahner Promenade 46.

April: Das Bezirksamt setzt die vom Senat verfügte Bindung der Vergabe von 18 000 Plattenbauwohnungen im Bezirk an einen Wohnberechtigungsschein vorläufig aus. Das Land will damit verhindern, dass in diese Wohnungen nur noch Sozialmieter einziehen. In dem sogenannten Mietenbündnis regeln der Senat und die Wohnungsgesellschaften im September, dass nur jede dritte dieser Wohnungen eine WBS-Bindung erhält.

Tina Uhlemann erhält von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Urkunde. Zusammen mit anderen Mitgliedern des Vereins Startsocial organisiert die junge Hellersdorferin jeden Sommer im Bezirk ein sogenanntes Puls-Camp. Hier lernen Jugendliche Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements kennen.

Juni: Finanzsenator Ulrich Nußbaum veröffentlicht die Vorgaben für die Bezirke zum Stellenabbau in den Bezirken. Marzahn-Hellersdorf soll in den kommenden vier Jahren insgesamt 175 weitere Stellen einsparen. Im November legt das Bezirksamt ein Konzept vor, das diese Vorgaben zwar formal erfüllt, die Einsparungen aber auf zehn Jahre strecken will.

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt, eine Straße nach Charlotte von Mahlsdorf zu benennen. Das Bezirksamt soll damit ihre Verdienste als bedeutsame Persönlichkeit im Bezirk würdigen.

Juli: Stadtentwicklungssenator Michael Müller überrascht mit dem Vorschlag, die Internationale Gartenausstellung (IGA) nach Marzahn zu bringen. Im September entscheidet der Senat: Statt dem ehemaligen Flughafen Tempelhof werden 2017 die Gärten der Welt und das Wuhletal Schauplatz der IGA sein.

August: Die Wohnungsgenossenschaft Fortuna eröffnet einen neuen Park am Tal-Center. Auf dem Gelände standen einst zwei Schulen. Nach deren Abriss war die Fläche jahrelang eine Brache. In zwei Jahren wurde das Gelände in eine Gartenlandschaft umgestaltet.

September: Mit der Sprengung eines Schornsteins des ehemaligen Wasserwerkes Falkenberg beginnt der Bau des Clean Tech Businessparks an der Bitterfelder Straße. In den kommenden drei Jahren wird das 90 Hektar große Gelände für 42 Millionen Euro für die Ansiedlung von Unternehmen erschlossen. Es entsteht das größte Industriegebiet in Berlin.

Oktober: Das Freizeitforum eignet sich nicht als neuer Standort für das kommunale Tonstudio. Ende des Jahres wird die Volkshochschule als neuer Standort geprüft.

November: Das Bezirksamt legt eine Studie für eine Frauensporthalle vor. Im Februar hat es beschlossen, dass eine solche Sporthalle ausschließlich für Frauen im Bezirk entstehen soll. Die Studie bestätigt den Bedarf. Die Halle soll 2014 eröffnet werden. Favorit als Standort ist die Sporthalle im Freizeitforum Marzahn.

Dezember: Die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin bestätigt seine Zusage für Fördermittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro für Schlosses Biesdorf. Das Schloss soll in für rund 8,5 Millionen Euro restauriert werden. Als Bauzeit sind rund drei Jahre vorgesehen.


Harald Ritter / hari
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