Ex-Fußballprofi unterstützt Marzahner Bildungsprojekt

Der frühere Fußballnationalspieler Christoph Metzelder signierte beim Besuch im Jugendhaus Bolle Trikots, die er den Kindern mitgebracht hatte. (Foto: Mirjam Dapp)

Marzahn. Zum zweiten Mal in drei Monaten besuchte jetzt der ehemalige Nationalspieler Christoph Metzelder das Kinder- und Jugendhaus Bolle.

Im Dezember schaute er sich die Einrichtung das erste Mal an. Jetzt kehrte er mit einem Sack voll Geld zurück. Gemeinsam mit dem russischen Energiekonzern Gazprom spendete die Christoph Metzelder Stiftung 40 000 Euro, um das Bildungsangebot des Trägers Straßenkinder e.V. zu unterstützen. "Ich stamme aus einer katholischen Familie. Soziale Verantwortung war quasi Teil meiner Erziehung. Und da gehört es eben dazu, dass man nicht nur an sich selbst denkt, sondern auch an Menschen, denen es nicht so gut geht."

Der Erlös kommt dem Projekt "Bildungstankstelle" im Haus Bolle, Hohensaatener Straße 20, zugute. Mit dem Projekt ebnet der Verein Kindern und Jugendlichen aus sozial schwierigen Verhältnissen Zugang zu Bildung. Dazu zählen neben Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung auch Musik- und Theaterworkshops, Kochkurse oder Bewerbungstraining.

Die Bildung von Kindern und Jugendlichen liegt dem früheren Fußballprofi, der zuletzt bei Schalke 04 spielte, vor allem am Herzen. "Bildung ist der wichtigste Rohstoff unserer Gesellschaft", so Metzelder. "Sie ermöglicht jungen Menschen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen."

Deshalb engagierte er sich bereits neben der Profi-Karriere mit seiner Stiftung für verschiedene Projekte. Inzwischen sind es 16, die die Stiftung unterstützt, alle mit dem Schwerpunkt Bildung.

Kindern und Jugendlichen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu geben, das ist das Ziel der Bildungstankstelle. Das Konzept hat den Ex-Profi direkt überzeugt. "Ich habe nur noch nach dem richtigen Förderpartner gesucht und bin froh, diesen in Gazprom gefunden zu haben." Die Spende wird in erster Linie in Lernmaterialien für die Kinder fließen und zwei Stellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Haus Bolle ermöglichen.


Mirjam Dapp / mda
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