Geschäftsführer Christoph Schmidt bleibt bei der Seilbahn

Geschäftsführer Christoph Schmidt stellte bei einem Presserundgang durch die Gärten der Welt seine Vorstellungen von dem IGA-Gelände vor. (Foto: hari)

Marzahn. Die im Bezirk umstrittene Seilbahn zum Kienberg bleibt ein zentrales Element bei den Planungen für die IGA in Marzahn. Das ist eine der Botschaften eines Treffens der IGA Berlin GmbH mit Medienvertretern Ende April.

Die Seilbahn soll über 1,3 Kilometer vom Eingang auf der Hellersdorfer Seite nahe des U-Bahnhofs Grottkauer Straße über den Kienberg bis zum Parkplatz am Blumberger Damm in Marzahn führen. Damit konkretisierte IGA-Geschäftsführer Christoph Schmidt seine Vorstellungen von dem Seilbahn-Projekt. Zwischenstation werde eine Aussichtsplattform auf dem Kienberg sein, die einen Blick aus 130 Metern Höhe über das gesamte IGA-Gelände und weit darüber hinaus in Stadt und Umland bieten werde. Schmidt betonte, dass für die Seilbahn kein Wald von Stützpfeilern errichtet werden müsse. "Ein oder zwei Pfeiler auf jeder Seite werden ausreichen", sagt er. Ob die Seilbahn auch nach der IGA stehen bleiben wird, ist nach Schmidts Aussagen weiter offen. Grundlage bei den Gesprächen mit möglichen Betreibern sei, dass die Kosten für den Bau während der rund sechs Monate IGA in 2017 hereingefahren werden.

Das IGA-Gelände erstreckt sich vom Wuhleteich über die Gärten der Welt bis zum Wiesenpark nördlich der Eisenacher Straße. Auf dem Wiesenpark kann die IGA-Geschäftsführung sich ein Jugendcamp vorstellen, dass sich mit Gartengestaltung und ökologischen Themen beschäftigt.

Schwerpunkt bei der Neugestaltung der Gärten der Welt wird das bisher unbebaute Gelände nördlich und südlich des Renaissance-Gartens sein. Hier werden inmitten einer Garten- und Parklandschaft neben einem Amphitheater ein Wasserspielplatz und ein großer Kinderspielplatz entstehen. Zwei Blumenhäuser werden neu gebaut. Die existierenden internationalen Gärten sollen während der IGA die Kulissen für interkulturelle Dialoge bilden.

Endgültig vom Tisch ist die Idee, im Wuhleteich während der IGA ein Freibad einzurichten. Der Wuhleteich wird als ein Beispiel für ein naturgewachsenes Ökosystem in die IGA eingefügt.

Das sind die Grundlagen eines internationalen landschaftsarchitektonischen Wettbewerbs zu Gestaltung des IGA-Geländes, der im März von der IGA-Geschäftsführung ausgeschrieben wurde. Dessen Ergebnisse sollen im September dieses Jahres im Bezirk vorgestellt werden.

Weitere Informationen unter www.iga-berlin-2017.de.

Harald Ritter / hari
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