Großes Fest zum Jubiläum von Marzahn-Hellersdorf

Marzahn-Hellersdorf. "Persönliche Begegnungen zwischen den Menschen sind immer besser als jeder politische Kontakt." Dieses Fazit zog Bürgermeister Stefan Komoß (SPD) nach einem Gedankenaustausch mit Jugendlichen aus den Partnerstädten Tychy und Minsk.

Stefan Komoß, der seit einem Jahr auch Vorsitzender des Städtepartnervereins Marzahn-Hellersdorf ist, hatte am 30. Mai im Jugendklub Klinge Jugendliche aus den Partnerstädten Tychy und Minsk begrüßt. "Ich lerne immer wieder etwas Neues kennen, wenn ich mit den Jugendlichen aus unseren Partnerstädten zusammen bin." Komoß verwies auf den 20. Jahrestag des Partnerschaftsvereins, der am 15. Juni begangen wird. "Wir werden dieses Jubiläum aber erst im September mit der großen Party zum 35. Jahrestag von Marzahn-Hellersdorf feiern."

Der Bürgermeister ruft Klubs und Vereine auf, sich in der Städtepartnerschaft zu engagieren. Gute Beispiele sind der freie Träger urban-social und die Tagore-Oberschule aus Marzahn. Urban-social organisiert regelmäßig die Begegnungen zwischen Jugendlichen aus verschiedenen Städten und die Schule hat dieses Programm mit in den Lehrplan aufgenommen und stellt für die Begegnungen auch Schüler frei. Komoß freute sich auch darüber, dass bei verschiedenen Sportveranstaltungen auch Mannschaften aus den Partnerstädten mit dabei sind. Jüngstes Beispiel ist das Pfingstturnier beim FC Marzahn-NordOst, zu dem auch Fußball-Mannschaften aus Partnerstädten angereist waren.

Komoß hofft, dass noch mehr Schulen, freie Träger und Sportvereine diesem Beispiel folgen. Aus dem Gespräch mit den Jugendlichen aus Minsk und Tychy nahm er auch die Anregung mit, Schülern und Studenten Praktikumsplätze anzubieten, sowie sie beim Studium in Berlin zu unterstützen.

Die erste Städtepartnerschaft des Bezirks wurde im November 1991 mit dem 15. Bezirk von Budapest abgeschlossen. Inzwischen gibt es sechs Städtepartner. "Ich freue mich, dass alle Bürgermeister unsere Einladung zum Jubiläumsfest angenommen haben", sagt Komoß. Für ihn ist es wichtig, dass nun auch noch wirtschaftliche Kontakte folgen. Bisher spielte das noch keine große Rolle.


Klaus Tessmann / KT
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