IGA startet Werbekampagne für die Gartenausstellung

IGA-Geschäfsführer Christoph Schmidt und Katharina Lohmann sowie Bürgermeister Stefan Komoß und Christian Gaebler, Staatssekretär für Stadtentwicklung, (beide SPD) stellten die ersten Plakate für die Werbekampagne zur IGA 2017 vor. (Foto: hari)

Marzahn-Hellersdorf. Zur Internationalen Gartenausstellung von April bis Oktober kommenden Jahres werden über zwei Millionen Besucher erwartet. Um diese Zahl zu erreichen, hat die IGA 2017 GmbH eine Werbekampagne gestartet.

Die Werbung soll deutschlandweit geschaltet und plakatiert werden. Sechs ausgewählte Plakate mit berlintypischen Motiven und Gesichtern von Berlinern werden für den Besuch der IGA werben. Neben diesen Motiven sollen sich in Sonnenbrillen widerspiegelnde Blumenteppiche den Blick auf das Hauptthema der IGA lenken.

Das für den Bezirk ausgewählte Motiv ist die Bockwindmühle in Alt-Marzahn. Vielen Berlinern und Touristen kennen sie und verbinden sie mit dem Bezirk. „Die Bockwindmühle ist ein Wahrzeichen, das für diesen grünen Bezirk steht“, sagte IGA-Geschäftsführerin Katharina Lohmann.

Vor der Bockwindmühle posiert mit blumengeschmückter Sonnenbrille als grauhaariger Gärtner Manfred Krüger. Der 75-jährige Hobbygärtner wurde von der Werbefirma WE DO communication GmbH GWA als Model für dieses Plakat ausgewählt. Krüger wuchs in Ahrensfelde auf. Sein Elternhaus ist eines der letzten Häuser an der Ahrensfelder Chaussee auf der Berliner Seite.

1960 verließ er den Osten Berlins in Richtung Westen. Nach sieben Jahren Köln kehrte der gelernte Ofensetzer nach Westberlin zurück. Er kaufte sich ein Haus in Britz und lebt dort seit 45 Jahren glücklich verheiratet.

Als Kleindarsteller tritt er immer mal wieder in Filmproduktionen auf und bessert auf diese Weise seine Rente auf. Er schwitzte unter anderem in der Hitze Marokkos als Komparse im Film „Mogadischu“ und begegnete Weltstars wie George Clooney oder Quentin Tarantino. „Das Filmen hält mich jung. Ich fühle mich wie 60“, erklärt er.

Ein Jungbrunnen ist für ihn auch die Arbeit im Garten seines Grundstückes in Britz. In Marzahn-Hellersdorf ist er sehr oft, zumal er nach der Einheit sein Elternhaus zurückbekam und als Vermieter sich um den Erhalt des Hauses kümmert.

Häufig nimmt er sich auch die Zeit und besucht den Gärten der Welt. „Das letzte Mal war ich im Sommer da. Das war jedoch eine Enttäuschung, überall nur Baustellen“, erzählt er. Um so gespannter sei er, wie das Gelände nach der Eröffnung der IGA aussieht. hari
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