Senat prüft den Bedarf an City-Toiletten

Marzahn-Hellersdorf. Wo besteht Bedarf an City-Toiletten in Berlin? Diese Frage lässt der Senat derzeit prüfen. Hintergrund ist die geplante Neuausschreibung der Standorte.

Auf Basis der noch gültigen Vereinbarungen unterhält die Wall AG im Bezirk 13 sogenannte City-Toiletten. Sie befinden sich am S-Bahnhof Ahrensfelde, in der Fußgängerzone auf dem Helene-Weigel-Platz, neben dem Zentrum Helle Mitte oder am Zugang zum U-Bahnhof Biesdorf-Süd.

Die Nutzung kostet 50 Cent bei einem zeitlichen Limit von 20 Minuten. Damit sich ein Standort rechnet, muss jede Stunde ein 50-Cent-Stück in die Zahlbox rollen. Das ist die Kalkulationsgrundlage von Wall. Die Verträge mit der Wall AG, dem bisherigen Betreiber, laufen 2018 aus.

Bisher konnten die Bezirke die Verträge mit dem Toilettenbetreiber selbst aushandeln. Sie werden jetzt aber vom Senat ausgeschrieben, gekoppelt mit den Verträgen für Werbeflächen im öffentlichen Straßenland der Hauptstadt. Dabei hat der Senat das alleinige Sagen.

Um eine Enscheidungsgrundlage zu haben, hat der Senat von den Bezirken Nutzerzahlen für die Toiletten-Standorte abgefordert. „Die City-Toiletten in Marzahn-Hellersdorf sind fast ausschließlich gering ausgelastet“, teilte Christan Gräff (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung, der Bezirksverordnetenversammlung mit. Er vermute, dass nicht alle der bisherigen Standort erhalten bleiben. Der Bezirk habe von sich aus keinen einzigen Standort freigegeben, sondern Bedarf an neuen Standorten angemeldet. Das betreffe beispielsweise den Wilhelmplatz und die Chemnitzer/Ecke Jägerstraße. hari
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