Sozialkommissionen werden Stadtteilzentren zugeordnet

Christa Condereit (Mitte) gratuliert als Mitglied der Sozialkommission den Zwillingen Hildegard Cohn (links) und Elisabeth Dörffel zum 85. Geburtstag. (Foto: hari)

Marzahn-Hellersdorf. Im Februar werden die Mitglieder der Sozialkommissionen neu gewählt. Sie erhalten künftige einen festen Platz im Kiez.

Die Sozialkommissionen werden alle vier Jahr neu bestätigt. Die Wahl erfolgt aufgrund von Vorschlaglisten aus dem Sozialamt durch die Bezirksverordnetenversammlung. Die Mitglieder besuchen Senioren zu Geburtstagen, überreichen ein kleines Geschenk und sprechen mit ihnen über deren Probleme. Bei Bedarf vermitteln sie über die sozialen Dienste Hilfen. In diesem Jahr haben sich über 200 Freiwillige für den Sozialen Dienst beworben. Bisher arbeiteten sie in 35 Kommissionen und noch einmal fünf Sonderkommissionen. Ihre Zahl wird auf 27 reduziert. Damit einher geht eine grundsätzliche Veränderung. "Künftig werden die Sozialkommissionen den neun Stadtteilzentren zugeordnet", sagt Sozialstadträtin Dagmar Pohle (Die Linke). "In Zukunft haben wir einen Treffpunkt und einen gemeinsamen Anlaufpunkt", erklärt Christa Condereit den Vorteil. Bisher haben die Sozialkommissionen sich meist in privaten Wohnungen getroffen. Condereit arbeitet seit zehn Jahren in einer Sozialkommission mit.

Auch Manfred Bahr. Leiter des Stadtteilzentrums "Mosaik", Altlandsberger Platz 2, begrüßt die neue Struktur. "So können wir schneller und besser Nachbarschaftshilfen organisieren."

Mehr Infos über die Arbeit der Sozialkommissionen gibt es bei Bärbel Kurse unter 902 93 43 53.

Harald Ritter / hari
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