Stadträtin sieht Bedarf noch nicht gedeckt

Marzahn-Hellersdorf. In den ersten vier Monaten dieses Jahres entstanden 368 neue Kita-Plätze im Bezirk. Jugendstadträtin Juliane Witt (Die Linke) wertet die Zahl als Erfolg der "Kitaoffensive Marzahn-Hellersdorf".

Die neuen Angebote reichen aber nicht aus, um die Nachfrage zu decken. Viele neue Bewohner sind vor allem in das Siedlungsgebiet von Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf gezogen. Meist sind es junge Familien, mit Kindern im Kita- und Grundschulalter. Deshalb betont die Stadträtin: "Weitere Bauvorhaben werden geplant."

Zu den neuen Angeboten gehört die Elternkita "Wuhlewanderer" am Elsterwerdaer Platz, die um 25 Plätze erweitert wurde. Die Kita der Evangelischen Kirchengemeinde Mahlsdorf bietet 78 Plätze an. Im Viertel rund um die Alfred-Dürer Straße wird der Bedarf aber weiter steigen. In der Oberfeldstraße 190 konnte eine neue Einrichtung mit 50 Plätzen eröffnet werden. Dadurch entspannt sich die Wartesituation vieler Biesdorfer Eltern etwas.

"Für den Ausbau der Kitas haben die freien Träger im vergangenen Jahr 30 000 Euro aus dem Landesprogramm der Senatsverwaltung erhalten", erklärt Juliane Witt. Sie sieht auch neue Chancen, frühere Kitabauten mithilfe von Fördermitteln wieder für die Kinderbetreuung in Betrieb zu nehmen. "Eine solche neue Einrichtung ist die Kita in der Torgauer Straße 27 in Hellersdorf." Dort werden künftig 200 Kinder einen Platz bekommen.


Klaus Tessmann / KT
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