„Kienbär“ wird erneut verliehen

Christoph Mönnikes gehört zu den Vätern, die gemeinsam mit Sozialstadträtin Juliane Witt (Die Linke) 2015 erstmals den „Kienbär“ verliehen. (Foto: hari)

Marzahn-Hellersdorf. Der Marzahn-Hellersdorfer Aktionskreis engagierter Väter will in diesem Jahr wieder den „Kienbär“ verleihen. Er ruft die Bürger auf, Kandidaten vorzuschlagen.

Mit dem Väterpreis „Kienbär“ sollen Männer aus dem Bezirk geehrt werden, die sich in besondere Weise für die Belange der Familie engagieren und um die Erziehung der Kinder kümmern. Der Preis wurde 2015 erstmals vergeben. Nach einem Jahr Pause werden wieder Kandidaten für den Preis gesucht.

„Wir haben uns neu formiert und starten wieder durch“, sagt Christoph Mönnikes. Der Partner von BVG-Chefin Sigrid Nikutta ist einer der Initiatoren des Väterpreises. Er stellte seine Karriere zurück, um sich besser um die zwei gemeinsamen Kinder kümmern zu können. Dafür wurde er 2013 von der Mestemacher-Gruppe mit dem Preis „Spitzenvater des Jahres“ geehrt.

Neben Mönnikes gehören dem Aktionskreis aktive Väter wie Norman Heise, Vorsitzender des Landeselternausschusses, oder Thomas Scholz, Aufsichtsratsvorsitztender der Wohnungsbaugenossenschaft „Marzahner Tor“ an. Auch Frauen gehören dem Aktionskreis an, wie Sabine Schieweck, Koordinatorin der Angebote der allgemeinen Förderung von Familien beim Jugendamt.

Der Väterpreis wird in diesem Jahr am 6. Oktober auf dem IGA-Gelände in den Gärten der Welt vergeben. Kandidaten können bis zum 31. Juli vorgeschlagen werden. Entsprechende Formulare liegen in Schulen und Kitas aus. Sie können auch auf www.kienbaer.berlin heruntergeladen werden. Ebenso sind formlose Schreiben per E-Mail oder Brief möglich. Die Adressen finden sich gleichfalls auf der Webseite. hari
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.