Marzahn-Hellersdorf vergibt Preis für engagierte Väter

Christoph Mönnikes und Familien- und Jugendstadträtin Juliane Witt (Die Linke) stellten den "KienBär" vor. (Foto: hari)

Marzahn-Hellersdorf. Die Leistung von Männern für Familie und Kinder soll in im Bezirk gewürdigt werden. Der Aktionskreis "KienBär" vergibt deshalb in diesem Jahr zum ersten Mal einen Preis.

Den Preis können Männer bekommen, die sich für Kinder und Familie engagieren: Der Vater, der zugunsten der Karriere seiner Frau die Kinder betreut, oder der Mann, der sich im Verein für Kinder und Jugendliche engagiert. Infrage kommt ein alleinerziehender Vater genauso wie der Opa, der sich besonders um seine Enkel kümmert, oder ein bei den Kindern besonders beliebter Kita-Erzieher. Es könnte aber auch ein Unternehmer sein, der Mitarbeiter unterstützt, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. An diesen Kriterien werden die Vorschläge für den "KienBär" gemessen.

Der "KienBär" geht auf die Preisverleihung für den "Vater des Jahres" zurück. Den Titel erhielt Christoph Mönnikes 2013 von der Mestermacher-Gruppe. Das Unternehmen zeichnet seit 2006 Männer aus, die in Deutschland ein neues Männerbild repräsentieren. Mönnikes ist der Ehemann von BVG-Chefin Sigrid Nikutta. Der Betriebswirt unterbrach seine Berufskarriere, um sich um die vier gemeinsamen Kinder zu kümmern.

Die Laudatio im Hotel Intercontinental hielt damals Jugendstadträtin Juliane Witt (Die Linke). Während des Empfangs entwickelten beide die Idee, eine ähnliche Auszeichnung auch im Bezirk zu schaffen. Sie sammelten Männer und Frauen aus der Verwaltung, von Wohnungsunternehmen und freien Trägern um sich. "Wir wollen die Leistungen von Männern bei der Erziehung von Kindern hervorheben, ob in der Familie oder im Betreuungs- oder Bildungsbereich", erläutert Witt. Nur etwa fünf Prozent der Mitarbeiter von Kindereinrichtungen seien Männer. Die Kinder brauchten mehr männliche Vorbilder und Ansprechpersonen.

Der neue Preis für engagierte Männer und Väter wird erstmals am 11. Juni dieses Jahres vergeben. Er besteht aus einem Bären aus Metall. Drei Bären werden an Männer gehen, die auf unterschiedliche Weise ihre Rolle als Betreuer und Vorbild für Kinder gefunden haben.

Der Name "KienBär" soll an den Kienberg im Bezirk erinnern und an Männern zugeschriebene positive Eigenschaften, wie Stärke und Souveränität. Die Figur wurde von Claudio Greco und Kerta von Kubin von der Kunstwerkstatt Marzahn entworfen.

Vorschläge für den "KienBär" können bis 28. Februar eingereicht werden: per E-Mail an info@kienbaer.berlin oder per Post an KienBär c/o "Alte Börse"/ZEIT.GUT, Haus 22, Beilsteiner Straße 51-85, 12681 Berlin.

Mehr Informationen gibt es bei Christoph Mönnikes unter 0175 967 23 65.

Harald Ritter / hari
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