Marzahner gründen Initiative für Flüchtlinge

Marzahn. Die Initiatoren des "Wunschweihnachtsbaum für Toleranz und Solidarität" wollen zur Unterstützung der Flüchtlinge in Marzahn eine Initiative oder Verein gründen. Vorbild ist die Initiative "Hellersdorf hilft".

"Wir machen weiter und werden uns noch besser organisieren", sagt Björn Tielebein. Der Fraktionsvorsitzende der Linke in der BVV gehörte zu den Initiatoren des "Wunschweihnachtsbaums", der am 14. Dezember in der Landsberger Straße/Ecke Landsberger Allee aufgestellt wurde. An dem Baum konnten Menschen ihre guten Wünsche zu Weihnachten für die erwarteten Flüchtlinge hängen. Viele nutzten diese Gelegenheit. Der Baum stand an der Ecke gegenüber der Fläche in der Schönagelstraße, wo die Container bis Ende März aufgebaut werden sollen.

Andere empfanden den Weihnachtsbaum mit den guten Wünschen für Flüchtlinge als Provokation. Am 20. Dezember wurde der erste Baum gestohlen. Ein zweiter, neu aufgestellter wurde Heiligabend, beschädigt und umgerissen. Die Täter rissen auch Wunschkarten ab. Die Initiatoren stellten ihn wieder auf und haben ihn nach allgemein üblichen Brauch am 6. Januar, dem Tag der Heiligen drei Könige, wieder abgeholt. Dazu kamen auch Sternsinger aus evangelischen und katholischen Kirchengemeinden des Bezirks. Mit Gesängen am Baum leiteten sie ihre Tour durch den Bezirk zur Sammlung von Spenden für Projekte in der Dritten Welt ein.

Mehr Inforamtionen und Kontakt zur Initiative über Renate Schilling, Leiterin des Stadtteilzentrums Marzahn-Mitte, Marzahner Promenade 38, unter 998 95 02.

Harald Ritter / hari
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