Opfer sind meistens ältere Menschen

Berlin. Trickbetrüger treiben gegenwärtig mit zwei unterschiedlichen Maschen ihr Unwesen. In dem einen Fall stellt sich der Betrüger als Mitarbeiter von Strom- oder Mobilfunkanbietern vor.

Er verspricht eine Rückerstattung und verlangt dafür die EC-Karte oder zumindest die Kontodaten. Bei nächster Gelegenheit plündert er dann das Konto des zutraulichen Opfers. Solche Fälle sind laut Berliner Polizei bislang vor allem in Marzahn, Treptow, Lichtenberg und Prenzlauer Berg vorgekommen.

Bei der zweiten aktuellen Trickmethode, die nach Erkenntnissen der Polizei vor allem in Marzahn und Lichtenberg angewandt wird, gibt sich der Täter als Nachbar aus. Er habe sich gerade aus seiner Wohnung ausgeschlossen oder seinen Schlüssel verloren. Er bittet, ein Telefon benutzen zu dürfen, um einen Schlüsseldienst anzurufen. In der Wohnung stiehlt er dann Wertsachen oder leiht sich Geldbeträge, die er natürlich nicht zurückzahlt. Opfer sind meist ältere Menschen.

Die Polizei rät, Fremde nicht einfach in die Wohnung zu lassen. Die Wohnungstür sollte nur mit vorgelegter Sperre geöffnet werden. Vorgewiesene Ausweise oder Visitenkarten können Fälschungen sein.

Im Verdachtsfall sollte der Notruf der Polizei unter 110 gewählt werden. Tipps, wie man sich vor Betrügern schützen kann, gibt es auf jeder Polizeidienststelle und im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Harald Ritter / hari
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