Bis Oktober entsteht eine neue innovative Skateranlage

Noch bis Oktober fahren die Jugendlichen auf den alten Rampen. (Foto: Klaus Tessmann)
Berlin: Skateranlage |

Marzahn. Die Skater im Marzahner Norden können sich freuen. Ihr Platz in der Wuhletalstraße 70 wird neu gestaltet.

Vier Jahre lang hat es gedauert, bis die Pläne für den neuen Skaterplatz in der Wuhletalstraße auf dem Tisch liegen. Nun soll es aber schnell gehen. Baubeginn ist noch im Juli und schon im Oktober sollen die Jugendlichen auf dem neuen Platz ihre gewagten Sprünge mit BMX oder Skatern vollführen können.

Rund 20 bis 30 Kinder und Jugendliche werden dann täglich die Sportanlage nutzen. Sie werden von Gangway Marzahn und von der Jugendorganisation „Roter Baum“ betreut. Vor vier Jahren – im November 2011 – waren die Skaterelemente an der Wuhletalstraße abgebaut worden, weil sie nicht mehr verkehrssicher waren. Seither haben Jugendliche und das Grünflächenamt über eine neue Anlage diskutiert. Am 8. Juli wurden die Ergebnisse vorgestellt.

Im Oktober können die Jugendlichen über diverse Obstacles, verschiedene Grindboxen, Rails und Rampenteile ihre gewagten Sprünge vollziehen. „Wir sind glücklich über das Ergebnis“, sagt Björn-Michael Ziemann, der an den Diskussionen von Anfang an beteiligt war. „Für uns zählt, dass die neue Anlage im Oktober fertig ist und wir die Anlage mit entwickeln konnten.“

Auch Wirtschaftsstadtrat Christian Gräff (CDU) ist über das Ergebnis zufrieden. Vor allem hob er das Engagement des Wohnungsunternehmen Fortuna eG in den zurückliegenden Monaten hervor. "Dank des Einsatzes der Wohnungsbaugenossenschaft bekommen wir eine sehr innovative Anlage, die mit Skateranlagen an anderen Standorten in Berlin und darüber hinaus durchaus Stand halten kann.“ Mehr als 100 000 Euro investiere das Bezirksamt vor allem aus privaten Mitteln der Fortuna und öffentlichen Mitteln aus dem Haushalt des Straßen- und Grünflächenamtes.

Peter Schümann von der Fortuna freut sich, dass „eine vorbildliche Lösung im gemeinsamen Dialog erzielt worden ist.“ Was jetzt noch fehlt ist ein passendes Schild für den Skaterpark. KT
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