Julia Kirschen als Trainerin beim PSV Berlin verpflichtet

Julia Kirschen, Diplom-Trainerin des DOSB. (Foto: Dirk Röder)

Marzahn. Pünktlich zum Schulbeginn und zum Start in die neue Fechtsaison wurde Julia Kirschen als neue hauptamtliche Trainerin der Fechtabteilung des PSV Berlin verpflichtet.

Die 25-jährige Diplom-Trainerin des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) wird sich ab sofort dem Nachwuchstraining und den neuen Anfängerkursen im Degen widmen. Damit offeriert der Marzahner Fechtverein nun an fünf Tagen in der Woche Training in verschiedenen Altersgruppen in den Sparten Degen, Säbel sowie Rollstuhlfechten. Im Schnupperkurs können sich Interessierte ausprobieren und mit Gleichaltrigen die Klingen wetzen. Das Mindestalter für Jungen und Mädchen ist acht Jahre.

Julias eigene erfolgreiche Fechtkarriere startete einst ebenfalls als Fechtküken in Marzahn und führte sie unter anderem beim SC Berlin zu nationalen und internationalen Turniersiegen. Sie begann sich parallel früh als Übungsleiterin in die Trainingsgestaltung des Vereins einzubringen. Die Ausbildung zur A-Trainerin des Deutschen Fechterbundes und das Studium zur Diplom-Trainerin beim DOSB waren eine logische Konsequenz für Berlins Jugendsportlerin des Jahres 2006.

Beim PSV wird sie nun über Schul-AGs und neue Anfängerkurse ihrerseits Marzahner Fechtküken in die spannende Sportart einführen. "In einigen Jahren wird sicher eines meiner jungen Talente im Finale der Offenen Berliner Fechtmeisterschaften stehen und gewinnen", gibt sich Julia zuversichtlich.

Dabei stehen ihr erfahrene Trainer wie Michael Behrendt, Degen-Olympiasieger Uwe Proske, Säbel-Olympiafinalist Gerd May sowie der ehemalige Säbel-Nationalmannschaftstrainer und Rollstuhlfecht-Koryphäe Horst Dumke zur Seite. Darüber hinaus bildet die hohe Leistungsdichte im Aktiven-Training des PSV eine gute Grundlage für die Fortsetzung ihrer eigenen sportlichen Karriere.

Wer Fechten oder Rollstuhlfechten erlernen möchte, kann sich unter im Internet http://training.psvberlin-fechten.de informieren oder zur Trainingszeit einfach in der Halle vorbei schauen.


Hauptstadtsport.TV / Dirk Röder
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