Sportmuseum begleitet Winterspiele mit Ausstellung

"Die Mütze und den Schal hat uns ein Olympiateilnehmer von 1988 in Calgary geschenkt", sagt Wolfgang Turowski, Geschäftsführer des Bezirkssportbundes. (Foto: hari)

Marzahn. Am 8. Februar beginnen die Olympischen Winterspiele in Sotschi. Der Bezirkssportbund nimmt das Sportereignis zum Anlass, eine Ausstellung zur Geschichte der Winterspiele zu zeigen.

"Es ist nur eine kleine Ecke", sagt Wolfgang Turowski, Geschäftsführer des Bezirkssportbundes, bescheiden. Doch immerhin füllt die Ausstellung die gesamte Front des Foyers des Bezirkssportmuseums aus. Sie besteht aus neun Schautafeln, auf denen informativ Fakten zu den Veranstaltungsorten und den Wettkämpfen sowie zu den olympischen Winterdisziplinen dargestellt sind. Sie werden ergänzt durch 100 Exponate. Darunter sind Bücher und Broschüren, Kleidungsstücke von Olympioniken und Wintersportgeräte.

Auf den ersten Blick fallen Ausstellungstücke wie Schlittschuhe aus den 20er- und 60er-Jahren auf. Allein an der Entwicklung des Sportschuhwerks lässt sich erahnen, wie sehr sich der Sport verändert und entwickelt hat. Auch die von den Olympiateilnehmern getragenen Kleidungsstücke vermitteln einen Eindruck vom Geist der Zeit, in der die Spiele stattfanden.

Ein Ausstellungsbesuch während der Winterspiele eignet sich auch, um den Kopf einmal von den Fernsehbildern frei zu bekommen und sich einen Überblick zu verschaffen, was schon war und was noch kommt. Kindern und Enkeln lassen sich anhand der Schaustücke auch sportliche Zusammenhänge erklären, was die aktuelle Berichterstattung meist nicht vermag. Und sollte die Medaillenausbeute der deutschen Athleten in Sotschi hinter den Erwartungen zurückbleiben, tröstet vielleicht der Anblick der ausgestellten Medaillen.

Und weniger als eine Woche nach Ende der Winterspiele folgt dann schon die Vorstellung des aktuellen Olympiabuches "Sotschi 2014" aus dem Verlag Das Neue Berlin. Der Sportjournalist Volker Kluge und Sportreporterlegende und Mitherausgeber des Buches, Heinz Florian Oertel, werden am Freitag, 28. Februar, um 18 Uhr das Buch im Museum vorstellen. Anmeldung zur Buchpräsentation sind bis Freitag, 21. Februar, per E-Mail an bsb-mahe@freenet.de oder unter 56 49 70 32 möglich.

Die Ausstellung im Haus des Sports, Eisenacher Straße 121, ist bis 31. März Mo bis Fr 8-14 Uhr zu sehen. Gruppen können individuelle Termine vereinbaren.

Harald Ritter / hari
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