Positive und negative Signale

Marzahn-Hellerdorf. Die soziale Lage im Bezirk hat sich insgesamt weiter verbessert. Aber die Schere zwischen den Großsiedlungen und den Siedlungsgebieten wird immer größer.

Die Zahl der Menschen, die von Hartz IV leben müssen, ist weiter rückläufig. Sie sank von 10,4 Prozent in 2013 auf 9,6 Prozent im Jahr 2014. Das stellt das Bezirksamt in seinem jüngsten Sozialbericht fest. Marzahn-Hellersdorf hat aber mit rund 23 Prozent die vierthöchste Quote an Langzeitarbeitslosen von allen Berliner Bezirken. Der Berliner Durchschnitt liegt bei 19 Prozent. Besonders Alleinerziehende und Ausländer konnten von den positiven Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt nicht profitieren. In beiden Gruppen stieg die Zahl der Hartz IV-Empfänger an.

Die Unterschiede zwischen den Großsiedlungen und dem Siedlungsgebiet sind zudem erheblich. In den Großsiedlungen von Marzahn und Hellersdorf lebt rund jeder dritte Bürger von Arbeitslosenhilfe, in den Siedlungsgebieten nur jeder Zwanzigste. In Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord erreicht der Anteil der Langzeitarbeitslosen fast 40 Prozent. In Mahlsdorf ist er mit drei Prozent am niedrigsten im Bezirk. hari
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