Auch Kiffern droht der Idiotentest

Der "Idiotentest" droht Autofahrern auch, wenn sie abseits des Straßenverkehrs auffallen.

Die im Fachjargon sogenannte Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) kann nach Auskunft des TÜV Thüringen ebenfalls angeordnet werden, wenn der Betroffene eine Schlägerei anzettelt. Dies könne unter Umständen Zweifel an der Fahreignung aufkommen lassen.

Auch Drogenabhängige oder Menschen, die wegen eines sehr hohen Promille-Werts auffallen, sind per se potenzielle Kandidaten für die MPU. Wer zu Fuß oder auf dem Fahrrad auffällt, weil er betrunken oder auf Drogen ist, darf seinen Führerschein zunächst behalten. Die Straßenverkehrsbehörde kann laut TÜV-Sprecher Don DeVol aber eine MPU anordnen. Besteht der Geprüfte nicht, ist der Schein weg.

Grundsätzlich gilt: Ein Autofahrer, der mit 1,6 Promille am Steuer erwischt wird, muss auf jeden Fall den "Idiotentest" machen, wenn er seine Fahreignung belegen will. Gleiches gilt für Fahrer, die zwar mit einem niedrigeren Pegel, dafür aber bereits mehrfach mit Alkohol am Steuer angehalten wurden. Auch Fahrer mit hohen Punktestand in Flensburg kommen um die MPU nicht herum.


dpa-Magazin / mag
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