Auf Deckung durch Versicherung achten

Tuning-Teile am Auto sind nicht automatisch mitversichert. Es gebe dazu keine allgemeingültigen Vorgaben für die Versicherer, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Autofahrer sollten sich deswegen bei ihrer Gesellschaft über die jeweilige Deckungssumme für Veränderungen am Fahrwerk oder der Karosserie im Rahmen der Vollkasko informieren.

Genügt die Deckungssumme nicht, könne bei vielen Versicherungen nachverhandelt werden, sagte GDV-Sprecherin Alina Schön. "Auch wer neue Teile an einem schon versicherten Fahrzeug anbaut, hält am besten Rücksprache mit der Versicherung".

Bei der Allianz Deutschland sind zum Beispiel straßenverkehrsrechtlich zulässige Veränderungen im Rahmen des Tunings pauschal bis 10 000 Euro in der Vollkasko mitversichert, so Sprecherin Claudia Herrmann. Dazu zählen Veränderungen an Fahrwerk, Triebwerk, Auspuff, Innenraum oder Karosserie, "die der Steigerung der Motorleistung, des Motordrehmoments, der Veränderung des Fahrverhaltens dienen oder zu einer Wertsteigerung des Fahrzeugs führen", heißt es aktuell in den Bedingungen.


dpa-Magazin / mag
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