Beim Kauf auf Handhabung achten

Neun von 16 Pedelecs erhielten im Test von ADAC und Stiftung Warentest ein "mangelhaft". (Foto: ADAC/Ralph Wagner)

Namhafte Hersteller und ein hoher Preis sind beim Kauf von Pedelecs keine Anzeichen für garantiert gute Qualität. Zu diesem Ergebnis kommen ADAC und Stiftung Warentest.

Gemeinsam haben sie 16 Elektrofahrräder getestet. Neun Kandidaten fielen dabei durch. Ärger kann es den Angaben nach vor allem mit Onlinekäufen geben, weil dabei die Probefahrt entfällt. Neben neun "mangelhaft" gab es im Test zweimal "ausreichend", dreimal "befriedigend" und nur zweimal "gut".Beim Ausprobieren von Pedelecs sollten Verbraucher unter anderem auf die Handhabung achten: Wie einfach lässt sich das Rad einstellen, wie lässt sich der Akku montieren? Wie schwer ist das Fahrrad - kann ich es im Notfall einige Treppenstufen hochtragen? Hat das Rad eine CE-Kennzeichnung? Und wie laut ist der Motor? Denn ein Summen kann nach einiger Zeit lästig werden. Außerdem sollten Kunden den Verkäufer fragen, wie lang es dauert, den Akku zu laden, und für welche Strecke er reicht. Im Test schwankte die Reichweite der Räder zwischen 25 und 75 Kilometern. Der ADAC rät zu einer Mindestreichweite von 50 Kilometern. Und den Akku zu laden, dürfe nicht länger als 3,5 Stunden dauern.


dpa-Magazin / mag
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