Beschädigte Straßen im Berliner Verkehrsnetz

In der deutschen Hauptstadt gibt es 5.400 Kilometer Straßennetz. Davon müssen allerdings viele saniert werden - denn Schlaglöcher und poröse Straßen sind nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sie verschleißen auch das Fahrzeugmaterial, insbesondere die Reifen.

Die Summe, welche ausgegeben werden müsste, um Berlins Straßen zu sanieren, ist nicht exakt zu ermitteln. Laut ADAC liegen die aktuellen Schätzungen allerdings bei 500 bis 600 Millionen Euro, welche investiert werden müssten. In den vergangenen Jahren stellte der Senat bereits 25 Millionen Euro zur Verfügung, um mit dem Schlaglochbeseitigungsprogramm erste Erfolge zu erzielen. Die größten Schäden konnten so bereits beseitigt werden. Getan ist die Arbeit hiermit allerdings noch nicht. Poröse Straßen führten in den vergangenen Monaten sogar dazu, dass ganze BVG Streckenführungen und Buslinien geändert werden mussten - die Holperfahrten waren niemandem mehr zuzumuten.

Sichere Winterreifen schützen alle Straßenteilnehmer

Während im Sommer die schlechten Straßenzustände zu unangenehmen Straßenschäden führen, erhöht sich gerade in den kälteren Wintermonaten das Gefahrenpotential. Glatte Straßen und beschädigter Untergrund bilden in Kombination mit Blitzeis oder Schneematsch ein gefährliches Pflaster - gerade im dicht besiedelten Stadtverkehr. Daher ist es besonders wichtig, sich bereits jetzt um hochwertige und sichere Winterreifen zu kümmern, welche nicht nur den porösen Straßen, sondern auch der Glätte und Nässe Widerstand leisten. Bei Tirendo finden sich daher bereits jetzt gute Angebote auf getestete Winterreifen. Weisen die alten Winterpneus also Schäden auf oder setzt man bis jetzt auf Ganzjahresreifen, so sollte man mit dem Gedanken zum Wechsel spielen.

Neubau und Sanierung lassen Kosten weiter steigen

Die Stadt Berlin hat allerdings nicht nur ihre Probleme mit den bereits vorhandenen Straßen. Die Hauptstadt möchte expandieren - und so unter anderem eine tangentiale Verbindung Ost schaffen. Dieser Straßenzug muss allerdings vom Land finanziert werden - das bedeutet 80 Millionen Euro für eine vierspurige Straße. Einfacher gestaltet sich für die Region der Weiterbau der A 100, welche sich vom Dreieck Neukölln bis zum Treptower Park zieht. Dieses Vorhaben wird allerdings vom Bund finanziert, falls der Etat des Bundesverkehrsministeriums dies hergibt. So muss die Stadt nicht alleine für ihr Straßennetz aufkommen. Die Sanierung sowie der Ausbau weiterer Straßenzüge wird so in Berlin auch in den kommenden Monaten fortschreiten. Also Autofahrer selbst gilt es daher, auf weitere Straßensperrungen und Baustellen vorbereitet zu sein und sich gerade bei glatten Straßen um die eigene Fahrsicherheit zu kümmern. Neben neuen sicheren Reifen bedingt auch ein ruhiger Fahrstil erhöhte Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.


Ratgeber-Redaktion
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