Gepäckregelungen bei Fernbussen

Vor allem Fernbuskunden mit sperrigem Gepäck und Familien mit Kindern sollten bei der Buchung ganz genau hinschauen. Denn die Anbieter unterscheiden sich in einigen Regelungen deutlich.

Die Tester von Fahrtenfuchs.de verglichen die Konditionen von zehn Anbietern. Neben den Gepäckregelungen nahmen sie zum Beispiel auch den Sitzkomfort, die Ticketpreise und die Storno-Gebühren unter die Lupe.

Einige Anbieter lassen ein kostenloses Gepäckstück zu, andere bis zu vier - manche nehmen ab dem zweiten oder dritten einen Euro pro Koffer oder Tasche. Ab dem fünften Gepäckstück wird es in der Regel deutlich teurer. Bis zu zehn Euro kostet es den Reisenden, teilt das Portal mit. Sperrgepäck oder Fahrräder lassen manche Anbieter gar nicht zu. Bei den meisten sind die Preise dafür ähnlich wie die für das fünfte Gepäckstück, in wenigen Fernbussen nehmen Kunden ihr Rad oder Sperrgepäck sogar kostenlos mit. Wer mit Kind reist, sollte ebenfalls sorgfältig vergleichen. Je nach Alter zahlen sie bis zu 80 Prozent weniger für ein Ticket. Menschen mit Behinderung reisen bei einem der zehn Anbieter umsonst, bei vielen gibt es Rabatte, und die Begleitperson darf meist umsonst mit. Einige Busunternehmen gewähren allerdings keine Ermäßigung.

In jedem der untersuchten Fernbusse gibt es laut Fahrtenfuchs.de WLAN, Toiletten und Klimaanlagen. Die meisten bieten darüber hinaus Stromanschlüsse sowie Snacks und Getränke an.


dpa-Magazin / mag
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