Handy am Steuer: Im Ausland wird das richtig teuer

Telefonieren am Steuer kann schon in Deutschland ganz schön teuer werden – im Ausland sind die Geldbußen oft noch deutlich happiger. (Foto: Bodo Marks)

Autofahrer, die ihr Handy am Steuer nutzen, müssen mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei Urlaubsreisen ins Ausland aber kann es noch viel teurer werden.

In Frankreich beträgt das Strafgeld ab 135 Euro, in Spanien mehr als 200 Euro. "In diesen Ländern gibt es kein festgesetztes Bußgeld, sondern es wird nach der Schwere des Falles und dem Einkommen des Fahrers entschieden", sagt Marion-Maxi Hartung vom ADAC.

Wer in Frankreich und in Spanien auf der vollen Autobahn das Handy nutzt, dürfte entsprechend mehr zu befürchten haben, als ein Fahrer nachts auf einer menschenleeren Landstraße. Feste Bußgelder gibt es außer in Deutschland auch in den Niederlanden (230 Euro), in Dänemark (umgerechnet 200 Euro), der Schweiz (umgerechnet 85 Euro) und in Luxemburg (75 Euro).

Handys am Steuer sind in Deutschland grundsätzlich verboten. Ganz egal ist dabei, ob der Fahrer telefoniert, eine kurze Nachricht schreibt oder einfach nur mit dem Handy in der Hand herumspielt, so der TÜV Rheinland. Das gilt immer, wenn der Motor läuft, also auch im Stand. Laut Straßenverkehrsordnung benutzt ein Fahrer sein Smartphone rechtswidrig in dem Moment, in dem er es in die Hand nimmt. mag
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