Hunde im Auto sicher transportieren

Nur nicht hinten einpferchen: Mit genug Platz fühlen sich Hunde beim Autofahren wohl. (Foto: Monique Wüstenhagen)

Einige sind ganz versessen darauf, andere übergeben sich schon, bevor es überhaupt losgeht. Hunde und Autos: Das ist oft eine schwierige Beziehung.

Platzmangel und dazu vielleicht noch laute Musik - in wohl keiner anderen Alltagssituation ist der Hund seinem Herrchen so sehr ausgeliefert wie in dem Kasten auf vier Rädern. Die gute Nachricht: Mit ein paar Kniffen lassen sich die meisten zu duldsamen Beifahrern machen.Oft ist es mangelnder Raum, der die Autofahrt für Hunde zum Stressfaktor macht. Um Haare auf den Sitzen zu vermeiden, transportieren viele Halter ihr Tier ganz hinten im Auto, zwischen Heckablage und Rückfenster gequetscht. Gerade für größere Rassen ist das viel zu eng. "Letztlich ist es wie mit kleinen Kindern: Hunde müssen gut gesichert sein, sich aber auch wohlfühlen", sagt Birgitt Thiesmann von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Die Tiere gehören deshalb auf die Rückbank oder in den Kofferraum eines Kombis.

In jedem Fall ist es wichtig, das Tier möglichst früh und ganz langsam an das Fahren zu gewöhnen. "Am besten baut man über Belohnungen eine positive Verknüpfung zum Auto auf", sagt Ariane Ullrich vom Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV). "Man lässt den Hund in das Auto einsteigen und belohnt ihn dafür. Erst, wenn er problemlos gern in das Auto geht und dort auch frisst, fährt man mit ihm los - möglichst gleich eine längere Strecke." Sonst komme er nicht zu Ruhe, müsse noch immer ängstlich aus dem Auto steigen und weigere sich dann erneut mitzufahren.


dpa-Magazin / mag
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