In Unterführungen steigt das Risiko

Das gefährliche Aquaplaning tritt vor allem dort auf, wo Regenwasser nur schwer ablaufen kann. Das sind zum Beispiel Kurven, Unterführungen und Spurrillen, erklärt der ADAC.

Auch auf sehr breiten Straßen dauere es oft länger, bis das Wasser abfließt. Ebenfalls gefährliche Bereiche sind Straßen neben Berg- und Felshängen, wo sich das Wasser oft den kürzesten Weg ins Tal sucht.An solchen Stellen sollten Autofahrer deshalb wachsam sein: In der Regel tritt Aquaplaning sehr plötzlich auf. Schwimmt der Wagen doch einmal auf, nimmt man am besten sofort den Fuß vom Gas. Reagiert das Auto nicht auf kleine Lenkbewegungen, sollten die Räder nicht weiter eingeschlagen werden, rät der TÜV Süd. Denn wenn sie dann plötzlich wieder Bodenkontakt bekommen, bricht das Auto leicht aus. Deshalb sollte bei Aquaplaning das Lenkrad möglichst gerade gehalten werden.

Auf nasser Straße sollten Autofahrer das Tempo verringern und den Abstand zum Vordermann vergrößern. Grundsätzlich gilt: Je abgefahrener die Reifen und je höher Wasserfilm und Geschwindigkeit, desto geringer der Grip.


dpa-Magazin / mag
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