Kaufberatung Schneeketten

Die Montage von Schneeketten sollten Autofahrer ausprobieren - dann klappt es im Ernstfall schneller. (Foto: Rolf Haid/dpa/mag)

Beim Kauf von Schneeketten haben Verbraucher die Wahl zwischen der klassischen Variante aus Stahl und der neueren aus festem Textil.

Die etwas teureren Metallketten sind Testurteilen zufolge stabiler und zum Beispiel für Bergstraßen die bessere Wahl. Die Stoffketten sind dagegen in der Regel etwas leichter zu montieren.Schneeketten müssen immer in der richtigen Größe gekauft werden, die an der Reifenflanke abgelesen wird. Wichtig ist außerdem, auf ein Qualitätssiegel zu achten. Dies kann das TÜV- oder GS-Zeichen sein. Auch ein Prüfzeichen nach den österreichischen Normen V 5117 und V 5119 weist nach Angaben der Gesellschaft für Technische Überwachung auf geprüfte Produktsicherheit hin. Eine deutsche Norm für Schneeketten gibt es nicht. Die Preise für Schneeketten variieren in der Regel stark.

Für die Schneeketten-Montage empfehlen TÜV und ADAC eine Generalprobe, damit im Ernstfall alles klappt. "Man sollte nicht erst dann üben, wenn die Situation zum Beispiel an einer Bergstraße prekär wird", sagt ADAC-Pressesprecher Christian Buric. Fürs Anbringen der Ketten im Dunkeln rät der TÜV Rheinland, eine Taschenlampe in den Wagen zu legen. Anlegen dürfen Autofahrer die Fahrhilfen erst, wenn die Straße "nahezu vollständig" mit Schnee oder Eis bedeckt ist.


dpa-Magazin / mag
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