Kostspielige Reparaturen nehmen zu

Ältere Autos sind in der Anschaffung günstig, können im Nachhinein aber trotzdem teuer werden.

Das Risiko teurer Reparaturen und der Umfang von Wartungsarbeiten werden in der Regel größer, je mehr Jahre ein Fahrzeug auf dem Buckel hat. "Bei Gebrauchtwagen ist es wie beim Lotto. Entweder hat man Glück und bekommt ein Schnäppchen oder man hat kein Glück - und es wird richtig teuer", sagt Martin Ruhdorfer vom ADAC Technik Zentrum in Landsberg. Bei alten Gebrauchtwagen, die zum Verkauf stehen, ist eine lückenlose Wartungshistorie daher besonders wichtig.Vor allem Verschleiß und Defekte an typischen Schwachstellen alter Autos wie Radlagern und Bremsen können leicht ins Geld gehen, warnt Ruhdorfer. Ab etwa 150 000 Kilometern Laufleistung sei mit kaputten Radlagern zu rechnen, deren Wechsel je nach Automodell und Marke bis zu mehreren Hundert Euro koste. Ein besonders kostenintensives Verschleißteil ist auch der Zahnriemen. Wird sein Austausch fällig, aber nicht erledigt, droht laut Ruhdorfer ein kapitaler Motorschaden. Je nach Modell könne der Zahnriemenwechsel 300 bis 1000 Euro kosten.


dpa-Magazin / mag
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