Mitfahrzentralen werden missbraucht

Anbieter von Mitfahrgelegenheiten sollten sich ihre Passagiere genau ansehen. Vor allem, wenn sie Ländergrenzen überschreiten, können sie Opfer von Schleuserbanden werden.

Auf dieses Risiko weist die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) in Stuttgart hin und rät dazu, sich im Zweifel die Ausweise von den Mitfahrern zeigen zu lassen. Wer sich nicht ausweisen kann, den sollte man nicht mitnehmen.

Verdacht sollte laut der Polizei unter anderem dann aufkommen, wenn man von einem Vermittler des Mitfahrers kontaktiert wird oder eine dritte Person die Zahlung für die Mitnahme erledigt. Die zentrale Geschäftsstelle der ProPK fordert Betroffene dazu auf, in solchen Fällen die Polizei unter dem Notruf 110 oder die Bundespolizei über die Hotline +49 800 68 88 000 (der Anruf ist kostenlos) zu verständigen.

Nach Angaben der ProPK ist Deutschland eines der Hauptzielländer der sogenannten "irregulären Migration" in Europa. Verstärkte Überwachungsmaßnahmen an der Grenze haben demnach dazu geführt, dass sich wieder mehr Einreisewillige an Schleuserorganisationen wenden.


dpa-Magazin / mag
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