Rücksicht entspannt: Verhältnis von Auto- und Fahrradfahrern

Mehr Rücksicht zwischen Autofahrern und Radlern - das könnte viele Unfälle verhindern. Autofahrer sollten bedenken, dass auf Radwegen aus beiden Richtungen Verkehr kommen kann.

So mahnt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) an, dass Autofahrer vor dem Abbiegen immer den Schulterblick machen sollten. Radfahrer sollten im Gegenzug stets berücksichtigen, dass sie im Toten Winkel des Autofahrers verschwinden können. Auch Blickkontakt mit der Person am Steuer hilft gerade an Kreuzungen, Unfälle zu vermeiden.

Um gut sichtbar zu sein, heißt es laut ADFC-Sprecherin Stephanie Krone für Zweiradfahrer: Licht an. Auch dadurch lasse sich schlechte Stimmung zwischen den Verkehrsteilnehmern vermeiden. Rücksichtnahme und Mitdenken ist es, was zählt: Etwa 90 Prozent aller Fahrradfahrer besitzen dem ADFC zufolge einen Führerschein und kennen den Straßenalltag aus beiden Perspektiven. Sich in die Lage des jeweils anderen hineinzuversetzen, beugt Missverständnissen vor und erhöht die Sicherheit für alle.


dpa-Magazin / mag
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