Tipps für Carsharing-Nutzer

Carsharing kann eine sinnvolle Alternative zum eigenen Wagen sein, wenn Autofahrer weniger als 10.000 Kilometer im Jahr abspulen. Diesen Richtwert nennt der Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Das gelte vor allem für Fahrer, die nicht jeden Tag auf ein Auto angewiesen sind, es aber regelmäßig brauchen. Nutzer sollten sich aber genau über die Versicherungsbedingungen informieren. Mitunter drohen im Schadensfall hohe Selbstbeteiligungen, so die Verbraucherzentrale Berlin.

Um sich abzusichern, lohnt das Fotografieren des Autos vor und nach der Fahrt. So könne der Fahrzeugzustand festgehalten werden, sagt Rechtsanwältin Ulrike Dronkovic von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). Der Kunde dokumentiere mit dieser Maßnahme nicht nur bereits früher entstandene Kratzer und Beulen, sondern auch seine eigene Schadensfreiheit.

Parkverstöße mit einem Carsharing-Auto können deutlich teurer werden als mit dem Privat-Pkw. Denn die Anbieter reichen nicht nur die Kosten für etwaiges Abschleppen und Knöllchen an die Kunden weiter, sondern schlagen nach Auskunft Bundesverbands Carsharing noch Bearbeitungsgebühren auf.


dpa-Magazin / mag
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