Von sportlich bis gemütlich: Neue Motorrad-Modelle im Überblick

Neues Wüstenschiff: Die 1290 Super Adventure wird das Top-Modell in der Reiseenduro-Familie von KTM. Die Maschine ist mit einem 1,3 Liter großen V2-Motor bestückt. (Foto: KTM)
 
Neues Einstiegsmodell bei Ducati: Die Scrambler gibt es in vier Varianten – das Bild zeigt die preisgünstigste Ausführung Icon. (Foto: Ducati)

Die Motorradsaison steht vor der Tür. Und die Hersteller haben vom Retro-Bike bis zum Supersportler mit über 200 PS einiges im Angebot. Wichtige Neuheiten im Überblick.

  • Aprilia: Die Marke des Piaggio-Konzerns hat ihr Superbike RSV4 RR (ab 18 490 Euro) renoviert und steigert die Leistung auf 148 kW (201 PS). Ein neues Triebwerk mit 1077 Kubikzentimetern und mit 129 kW (175 PS) bekommt der RSV4-Ableger Tuono V4 1100 RR (ab 16 490 Euro). Weitere Neuheit: die Großenduro Caponord 1200 Rally (ab 16 390 Euro).
  • BMW: Ein 1170 Kubikzentimeter großer Zweizylinder mit 92 kW (125 PS) kommt nun auch im Roadster R 1200 R (ab 12 800 Euro) und in der R 1200 RS mit Halbverkleidung (ab 13 400 Euro) zum Einsatz. Ganz neu ist die S 1000 XR (ab 15 200 Euro) - ein Modellmix aus Sporttourer und Reiseenduro mit 118 kW (160 PS). Der Supersportler S 1000 RR (ab 17 200 Euro) wurde leichter und kräftiger (146 kW/199 PS). Die Leistung der F 800 R (ab 8900 Euro) stieg auf 66 kW (90 PS).
  • Ducati: Scrambler heißt das neue Einstiegsmodell von Ducati, das ab 8390 Euro angeboten wird. Der luftgekühlte Zweizylinder leistet 55 kW (75 PS). Der Spitzensportler 1299 Panigale (ab 20 490 Euro) kommt nun auf 151 kW (205 PS). Der Tourer 1200 Multistrada (ab 16 490 Euro) bietet in der Neuauflage auch mehr Power und zum Beispiel Kurven-ABS.
  • Harley-Davidson: Die Road Glide mit 64 kW (87 PS) kommt als Special-Variante (ab 25 785 Euro) nach Deutschland. Neu ist die Elektra Glide Ultra Limited Low (ab 28 795 Euro).
  • Honda: Im Stil des Superbikes CBR1000RR Fireblade bringt Honda den Einsteiger-Sportler CBR300R mit 23 kW/31 PS (ab 5055 Euro). Die VFR800X Crossrunner (ab 12 490 Euro) leistet nun 78 kW/106 PS.
  • Indian: Hier ergänzt der Luxus-Tourer Roadmaster (ab 27 990 Euro) mit 62 kW/84 PS das Lineup. Puristisch ist der Mittelklasse-Cruiser Scout (ab 12 990 Euro) mit Leder-Einzelsitz unterwegs.
  • Kawasaki: Die neue Ninja H2 leistet in der 25 000 Euro teuren Straßenversion 147 kW (200 PS) und in der Rennsportversion (ab 50 000 Euro) sogar 228 kW/310 PS. Für Einsteiger bringt Kawasaki das Naked Bike Z300 (ab 5195 Euro) mit 29 kW/39 PS. Doppelt so viel Hubraum und 45 kW (61 PS) bietet die Vulcan S (ab 7295 Euro).
  • KTM: Die österreichische Marke ergänzt ihre Reiseenduro-Familie um die 1290 Super Adventure (17 895 Euro) mit 1,3-Liter-V2 und 118 kW (160 PS). Das Modell Adventure 1050 (ab 12 695 Euro) kann für Anfänger von regulär 70 kW/95 PS auf 35 kW/48 PS gedrosselt werden.
  • Moto Guzzi: Die Italiener optimieren den Bestseller V7 II (ab 8490 Euro) und präsentieren mit der Eldorado und der Audace zwei Neuheiten auf Basis der California 1400 (jeweils ab 18 500 Euro).
  • MV Agusta: Die Turismo Veloce 800 (ab 15 990 Euro) und die Stradale 800 (ab 13 990 Euro) sind die ersten Reisemaschinen der Marke, sie leisten 81 kW/110 PS und 85 kW/115 PS.
  • Suzuki: Mit der GSX-S 1000 kommt ein Naked Bike, das es als GSX-S 1000 F auch mit knapper Verkleidung geben wird (ab 11 500 Euro). Ebenfalls frisch ist die auf Enduro getrimmte XT-Variante des 49 kW/67 PS starken Tourers V-Strom 650 (ab 8990 Euro).
  • Triumph: Die neue Generation der Reiseenduro Tiger 800 (ab 9990 Euro) kommt als straßenorientierte XR, als XC fürs Gelände und jeweils mit zusätzlichem x im Namen mit mehr Ausstattung. Für den Antrieb sorgt der Dreizylindermotor mit 70 kW/95 PS.
  • Victory: Die US-Marke zielt mit der Magnum (ab 21 490 Euro) sowie dem Cruiser Gunner (ab 12 990 Euro) auf die Harley-Kundschaft. Beide sind mit einem V2-Motor mit 1731 Kubikzentimetern Hubraum bestückt.
  • Yamaha: Beim erneuerten Supersportler YZF-R1 (ab 18 495 Euro) treffen 200 PS auf 199 Kilogramm. Neues Einsteigermodell im Stil eines Superbikes ist die YZF-R3 (ab 5395 Euro) mit 31 kW/42 PS. In die Dreizylinder-Familie MT-09 hält die Touring-Variante Tracer (ab 9595 Euro) Einzug. Und für Naked-Bike-Fans gibt es die XJR 1300 (ab 10 295 Euro) und deren Retro-Ableger Racer (ab 11 495 Euro).

dpa-Magazin / mag
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