Das Haus durchchecken: Vor der Rente Sanierungsbedarf prüfen

Die Rente ist in greifbarer Nähe. Doch bevor der wohl verdiente Ruhestand tatsächlich angetreten wird, steht noch etwas Arbeit an. Dazu gehört, sein Haus auf einen eventuellen Sanierungsbedarf hin prüfen zu lassen.

Denn mit Rentenbeginn wird das Geld in der Haushaltskasse knapper, notwendige Arbeiten lassen sich dann womöglich schlechter bezahlen. Zwei oder drei Jahre vor dem Ruhestand ist eine gute Zeit für den Check, rät der Verband Privater Bauherren (VPB) Besitzern älterer Häuser. So lassen sich die Arbeiten vorziehen und vom laufenden Einkommen bezahlen, das über der späteren Rente liegt.

Dachsteine sind beispielsweise 60 bis 80 Jahre lang haltbar. Ein Schornstein hält aufgrund der Belastung durch die Wärme und Witterung nur rund 30 Jahre durch. Die Lebensdauer von Regenrinnen und Fallrohren liegt bei 20 bis 30 Jahren, die der Haustechnik erfahrungsgemäß bei nur 15 Jahren. Aber auch vermeintliche Kleinigkeiten sind wichtig: Dachüberstände mit Holzverkleidung auf der Wetterseite brauchen alle vier bis acht Jahre einen neuen Anstrich.

Grundsätzlich empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB), Rücklagen für solche Sanierungen zu bilden: Ein Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Monat wird angespart.
dpa-Magazin / mag
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