Die Einliegerwohnung nebenan

Clever geplant: Die Einliegerwohnung nebenan lässt sich auch später realisieren. (Foto: BHW Bausparkasse/WeberHaus)

Wenn weder Grundrissänderungen noch Raumtausch den gewünschten Platz für neue Wohnbedürfnisse schaffen, ist für Hauseigentümer oft ein Anbau die Lösung. Wer neu baut, kann diese Option gleich mit einplanen.

Man baut nur einmal im Leben? Dann sollte die Planung aber auch weit in die Zukunft reichen und die Bedürfnisse im Alter berücksichtigen. Ein abgegrenzter Wohnbereich lässt die spätere Umnutzung oder die Untervermietung als autarke Wohneinheit zu. "Beim Neubau schlägt der Grundstückspreis mit bis zu 30 Prozent zu Buche. Da rechnet es sich, spätere Optionen offenzuhalten", bestätigt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Dann kann man sich zum Beispiel verkleinern und Familienmitglieder oder Freunde nebenan einquartieren. "Viele Architekten bieten mittlerweile integrierte Wohneinheiten an, die als schwellenlose Einheit den Wert des Hauses als Alterssitz deutlich erhöhen", so Grimmert.Besonders Häuser aus der Nachkriegszeit verfügen über einen großen Garten. Wer eine solche Immobilie besitzt, kann die Wohnfläche mühelos per Anbau ans Haus erweitern. Zuvor muss allerdings das Bauamt zustimmen. Wichtig ist, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzabstände eingehalten werden. Die Kosten für jeden neuen Quadratmeter Wohnfläche sind mit circa 1200 Euro zu veranschlagen. Ob eine preiswerte Holzständerkonstruktion oder ein Glasanbau, der das Haus zum Licht öffnet - das besondere Flair spielt auch eine Rolle.


BHW Pressedienst
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