Einbrechern nicht entgegenstellen

Sich dem Einbrecher entgegenstellen: Das hört sich nach einer Heldentat im Krimi an, ist für die Realität aber nicht zu empfehlen. Denn so bringt man sich nur in Gefahr.

Stattdessen sollte sich der Bewohner möglichst schnell und leise entfernen, wenn er einen Einbrecher in seiner Wohnung ertappt. Dazu rät Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin der Opferschutzorganisation Weisser Ring. Gut sei, sich etwa zu den Nachbarn zu retten, die Polizei unter der Telefonnummer 110 zu rufen und einen Treffpunkt in nicht unmittelbarer Nähe der Wohnung zu vereinbaren.

Notfalls sollte man sich einschließen, wenn es nicht möglich ist, die Wohnräume zu verlassen, ohne dass der Einbrecher das bemerkt. Lässt sich die Begegnung mit dem Einbrecher nicht vermeiden, sollte man sich das Aussehen einprägen, um später der Polizei helfen zu können. Die meisten Einbrecher seien nicht maskiert, sagt Biwer. Auch Infos zum Fluchtwagen seien hilfreich.

Grundsätzlich darf bis zum Eintreffen der Polizei nichts am Tatort verändert werden. Man könnte sonst mögliche Spuren der Täter vernichten.


dpa-Magazin / mag
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