Exklusive Bunkerarchitektur

Versierte Architekten werfen alte Bunkerbauten wieder in Schale. (Foto: BHW Bausparkasse/Architekten mielke+freudenberg)

Baugrund in Städten ist ein wertvolles, weil knappes Gut. Die Umnutzung von alten Bunkern zu exklusiven Wohnobjekten rückt daher in den Fokus - ein anspruchsvolles Vorhaben.

Überall in Deutschland stehen mahnende Überbleibsel des letzten Weltkriegs: Bunkerbauten. Immer öfter wagen sich Architekten an die Umnutzung der Bauten zu Wohnraum für Familien. Aufsatteln, Wohnraum gestalten, Bestand verdichten - so lautet ihre Devise. "Wichtiger Faktor bei diesen Immobilien ist ihre attraktive Lage. Daher suchen Bauwillige jetzt auch für Bunker eine friedliche Nutzung", so Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. "Die Kostenkalkulation für diese Projekte ist allerdings eine Herausforderung." Er rät Erwerbern einer Bunker-Immobilie, sich von einem in Umnutzungsfragen versierten Fachmann beraten zu lassen.Es erfordert spezielles Know-how, aus den massiven Bauwerken exklusive Liebhaber-Objekte mit lichtdurchfluteten Räumen, individuellen Grundrissen und hohem Komfort zu gestalten. Laut Architekt und Bunker-Spezialist Rainer Mielke aus Bremen übersteigen die Kosten die von herkömmlichen Neubauten: "Wir passen die geschichtsträchtigen Gebäude ins Stadtbild ein und bauen sie nach den Wünschen der zukünftigen Bewohner aus. Solche Umnutzungsprojekte in guter Lage werden zunehmend gefragt."

Kaufinteressierte wenden sich je nach Zuständigkeit an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die städtischen Finanzbehörden oder auf Bunker-Umnutzungen spezialisierte Architekten.


BHW Pressedienst
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