Geld sparen und Lebensqualität fördern

2013 ist das Jahr neuer Wohnkonzepte - intelligente Architekturkonzepte sind gefragt. (Foto: BHW Bausparkasse/Vauban.de)

Weil in den Städten die Grundstücks- und Baupreise steigen, hat das frei stehende Einfamilienhaus für viele Haushalte an Attraktivität verloren. Von Hamburg bis München rückt dafür das gemeinsame Wohnen in den Mittelpunkt.

Neue städtebauliche Konzepte schaffen es, den Anspruch auf hohe Lebensqualität mit preiswerten und ökologischen Bauweisen zu vereinen. Architekt und Stadtplaner Hans-Friedrich Bültmann will der Vereinzelung der Haushalte Alternativen entgegensetzen: "Gutes Wohnen fängt nicht erst an der Wohnungstür an. Die Bewohner wünschen sich Raum für Begegnungen und Aktivitäten in der Gruppe. Wir planen deshalb Gemeinschaftsräume, Spielflächen für Kinder und selbst bepflanzte Grünflächen ein."Vielerorts gehen Bauherren die Verwirklichung ihrer Wohnwünsche gleich in Eigenregie an. "Baugemeinschaften werden immer beliebter", sagt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. "Der große Zusammenhalt in der Gruppe ist auch finanziell eine hervorragende Lösung." Bis zu 20 Prozent der Baukosten können Bauherren so einsparen. In Zeiten rekordverdächtiger Wohnkosten sind das attraktive Aussichten. Jeder fünfte Mieter kann sich vorstellen, mit einer Baugemeinschaft zu bauen, hat eine BHW-Studie ermittelt. Projekte von Baugemeinschaften sind auch Vorreiter in der Umsetzung moderner ökologischer Standards. Beispiel Mini-Blockheizkraftwerk: Wenn sich die Bewohner die Anschaffungskosten teilen, können sie gegenüber einer klassischen Heizungsanlage viel Geld sparen, denn die Effizienz steigt mit der Größe der versorgten Wohnanlage.


Ratgeber-Redaktion
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