Gute Materialien können viel Wärme speichern

Bei der Auswahl von Dämmstoffen sollte man darauf achten, wie gut sie Wärme speichern können.

Ein hohes Speichervermögen sorgt für ein langsames Aufheizen und Abkühlen, erläutert die Verbraucherzentrale Hamburg. Und dementsprechend länger bleiben die Temperaturen im Raum erhalten. Einen Einfluss darauf hat auch das Gewicht der Dämmstoffe. Schwere Dämmstoffe speichern die Wärme besser. Die Wärmespeicherungszahl wird in Kilojoule pro Kilogramm und Grad Kelvin (kJ/(kgK)) angegeben. Ein weiterer Kennwert ist die Wärmeleitfähigkeit. Sie drückt aus, wie viel Wärme aus dem Haus durch die Dämmstoffe hindurch nach außen dringt. Es gilt: Je geringer die Wärmeleitfähigkeit, desto besser. Eingeteilt wird sie in Wärmeleitgruppen, kurz: WLG. Eine gute Dämmfähigkeit bescheinigen die Angaben WLG 025 bis WLG 040 auf den Materialien, eine schlechte zum Beispiel WLG 070. Zur WLG 025 zählen nur vollsynthetische Stoffe.
Literatur: Verbraucherzentrale Bundesverband (Herausgeber): "Wärmedämmung - Vom Keller bis zum Dach", 182 Seiten, 9,90 Euro, ISBN 978-386336-012-2.

dpa-Magazin / mag
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