Kraftwerke für die Haushaltskasse

Solarthermie senkt Kosten und Umweltbelastung. (Foto: BHW Bausparkasse/Solvis)

In moderner Heiztechnik - da sind sich die Experten einig - schlummert das größte, kurzfristig erschließbare Potenzial zur Energie- und Kosteneinsparung.

Veraltete Technik frisst Energie. Das gilt vor allem für Heizungsanlagen. Mit überschaubaren Investitionen in moderne Technik geben Hauseigentümer die richtige Antwort auf steigende Energiekosten - und entlasten gleichzeitig die Umwelt.Heizungsanlagen werden meist nur erneuert, wenn sie kaputt sind. Ein Fehler, wie Experten wissen: "In der Regel rechnet sich ein Austausch von Heizungsanlagen nach 15 Jahren", erklärt Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse. So amortisiert sich etwa der Einbau einer 8000 Euro teuren Gas-Brennwertheizung nach Angaben der Initiative Erdgas pro Umwelt schon nach weniger als sieben Jahren. Gas- oder Öl-Brennwertkessel sind technisch ausgereift, kostengünstig und arbeiten äußerst effizient. Wer einen Schritt in Richtung erneuerbare Energien gehen und zusätzlich sparen will, kombiniert Brennwerttechnik mit Solarthermie zur Warmwasserbereitung oder setzt auf CO2-neutrale Holzpellet-Anlagen. "Wer sich von Energieversorgern unabhängiger machen will, sollte auf hochmoderne Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) setzen, die Wärme und Strom erzeugen", empfiehlt der BHW-Experte.

Gute Finanzierung

Optimal finanzieren lassen sich diese Sanierungsmaßnahmen durch eine Kombination von Bausparvertrag und Fördermitteln:

  • Brennwertkessel: Kostengünstig, besonders geeignet für Modernisierer. KfW-Zuschuss von maximal 2500 Euro oder zinsgünstiger Kredit.
  • Holzpellet-Heizung: CO2-neutral und sehr günstig im Betrieb. BAFA-Zuschüsse von 1400 bis 3600 Euro.
  • Mini-KWK: Geeignet für Neubau und Sanierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern. BAFA-Zuschuss von mindestens 1500 Euro. Plus Einspeisevergütung für Strom ins öffentliche Netz.
  • Solarwärme: In Kombination mit Heizungsanlagen BAFA-Förderung von 90 Euro je Quadratmeter bis 40 Quadratmeter Kollektorfläche, mindestens jedoch 1500 Euro. Voraussetzung: geeignete Dachflächen.
  • Wärmepumpen: Sehr umweltfreundlich. Hohe Investitions- bei niedrigen Betriebskosten. BAFA-Förderung: 900 bis 11 400 Euro.

Ratgeber-Redaktion
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