Nachwärme nutzen: Beim Kochen lässt sich Geld sparen

Die Kosten für Strom sind hoch. Mit ein paar Kniffen lässt sich der Verbrauch senken und viel Geld sparen. (Foto: Kai Remmers)

Vier Portionen Kartoffeln brauchen nur eine Tasse Wasser zum Kochen. So lässt sich Geld sparen – denn für das Aufheizen von weniger Wasser verbraucht man auch weniger Energie, erklärt die HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung.

Gut ist auch, die Größe des Topfs richtig zu wählen: Ist er zu groß für die Kochstelle, dauert das Aufwärmen länger. Ist er zu klein, geht Wärme verloren. Außerdem muss der Topf einen ebenen Boden haben, und der Deckel sollte gut schließen. Liegt dieser schräg, kann das Kochen bis zu dreimal so viel Strom verbrauchen als mit geschlossenem Deckel.

Stehen Töpfe mit Kartoffeln auf strahlungsbeheizten Kochzonen und Kochplatten, kann man diese fünf bis zehn Minuten vorher ausstellen und die Knollen garen gut nach. Bei Reis sind sogar 20 Minuten vor Ende der Gardauer drin. Beim Braten im Ofen lässt sich dieser gut zehn Minuten vor Ende ausschalten.

Und noch ein Tipp zum Geldsparen: Wasserkocher oder Mikrowelle sind schneller und verbrauchsärmer. Der Vergleich: Zum Erhitzen von 250 Milliliter Wasser in einem Topf mit Deckel auf dem Elektroherd von ein auf 90 Grad, werden 77 Wattstunden Strom benötigt. Die Mikrowelle braucht 53 und der Wasserkocher 35 Wattstunden. Allerdings: Je größer die Wassermenge wird, desto vergleichsweise mehr Strom benötigt die Mikrowelle.
dpa-Magazin / mag
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