Prüfpflicht für Öltanks gilt noch nicht

Auch wenn manche Firmen schon mit einem Sicherheitscheck werben: Erst im Laufe des Jahres soll eine bundesweit einheitlich geregelte Prüfpflicht für Heizöltanks ab 1000 Litern eingeführt werden.

Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin hin. Er rät Verbrauchern, sich nicht auf Angebote einzulassen, die mit dem Hinweis auf die nahende Neuregelung ein schnelles Geschäft machen wollen. Denn die Verordnung sei derzeit noch in Arbeit. Die Behörden informieren betroffene Hausbesitzer schriftlich darüber, ab wann sie gilt. "Die Behörden sagen auch, welcher Sachverständige das machen darf", erläutert VPB-Sprecherin Eva Reinhold-Postina. Die Fachleute nennen sich nach einer Qualifizierung "Sachverständige für die Prüfung für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen". Bei Hausierern in diesem Bereich bleiben Hausbesitzer besser skeptisch. "Wenn einer an der Haustür klingelt, ist er meist gar nicht zugelassen, und das Angebot ist daher unseriös", warnt die Bauexpertin. Die Kosten für die künftige Prüfung liegen je nach Aufwand bei rund 100 Euro. Derzeit ist für Tanks mit weniger als 10 000 Litern Gesamtfüllmenge in der Regel kein regelmäßiger Sicherheitscheck nötig. Ausnahmen gebe es -abhängig vom Bundesland - für unterirdische Tanks sowie in Wasserschutzgebieten. Diese Tanks müssen meist alle fünf Jahre kontrolliert werden.


dpa-Magazin / mag
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