Schwarz-weiße-Wohnwelten statt dezentem Grau

Schwarz-weiße Wände und viel Deko in Metall: So stellen sich Designer den Gegentrend zu den aktuell eher dezenten Wohnwelten vor. (Foto: Simone A. Mayer)

Kissen, Decken und Vasen in zartem Rosé, Wände und Teppiche in lichtem Grau: Beim Thema Einrichten legen die Designer derzeit viel Wert auf Understatement.

Es geht aber auch anders, wie eine aktuelle Studie des Stilbüros bora.herke.palmisano zeigt. Im Zentrum des Gegentrends: Scharfe Kante und Schwarz-Weiß-Kombinationen. Zu dem Streifenmuster werden einzelne Accessoires in einem strahlenden Blau oder einem leuchtenden Gelb im Wohnraum aufgestellt. "Lineare Muster werden sparsam, aber immer kontrastreich eingesetzt", erläutern die Stilexperten in ihrem Trendbericht. Scharfe Kanten bekommen den Vorzug. Es wird mit Licht und Schatten im Wohnraum gespielt. "Der Fokus liegt konsequent auf perfekter Funktion." Wie das aussehen kann, erlebten die Besucher der Messe Ambiente in Frankfurt am Main in einer inszenierten Wohnwelt, die auf die Einschätzungen des Stilbüros zurückgeht: Die Wände sind mit einem Streifenmuster in Schwarz und Weiß tapeziert oder bemalt. Auf Regalen stehen viele Accessoires in glänzendem, silberfarbenem Metall, vieles spiegelt sich.

Die Hingucker in Blau oder Gelb sind sparsam verteilt: In einer silberfarbenen Vase stehen gelbe Schnittblumen - oder blaue Lampenschirme hängen an der Decke. Die Möbel und Accessoires haben oft geometrische Formen: Dosen sind zylinderförmig oder die Lampen kegelförmig.


dpa-Magazin / mag
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