Warm und günstig durch den Winter: Tipps zum effektiven Heizen und Lüften

Angenehm warm soll es sein, und die Luftfeuchtigkeit im Raum nicht zu hoch liegen: Im Winter ist richtiges Heizen und Lüften besonders wichtig, um Schimmel vorzubeugen. (Foto: Andrea Warnecke)

Der Winter geht einfach mehr ins Geld: Weil es länger dunkel ist, braucht es mehr Strom für das Licht im Haus. Und die Heizung läuft wieder. Damit diese nicht mehr Geld verbraucht, als sie wirklich muss, gibt es einige Tipps zum Sparen.

 • Nachts die Rollläden schließen: Was auf der Hand liegt, um besser schlafen zu können, spart auch Geld. Denn Rollläden sind eine zusätzliche Isolierungsschicht am Fenster. Laut Umweltbundesamt lassen sich so die Wärmeverluste durch das Fenster um rund 20 Prozent verringern. Dazu geschlossene Vorhänge bringen natürlich noch mehr.

 • Ein Grad herunterfahren: Wer sparen will, muss nicht frieren. Aber ein Grad weniger im Zimmer verträgt doch jeder. Das allein reicht nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) schon, um rund sechs Prozent Heizkosten einzusparen. Und nachts kann man in Wohn- und Arbeitsräumen gut die Temperatur um vier bis fünf Grad senken. Aber nicht mehr, denn das Wiederaufwärmen würde sonst zu viel Energie kosten, erklärt das Umweltbundesamt.

 • Vorhänge zuppeln: Vorhänge dürfen nicht die Heizkörper bedecken und somit die Wärme zurückhalten. Aber was geht? Die Vorhänge haben am besten eine Handbreit Abstand zur Wand und zum Fußboden, damit die Luft zirkulieren kann.

 • Tür zu: Nur bei geschlossenen Türen bleibt die Wärme auch im Raum. Wer das nicht beachtet, nimmt noch höhere Kosten in Kauf als nur ein paar Euro mehr auf der Heizkostenabrechnung. Denn mit der warmen Luft zieht auch Feuchtigkeit in den kalten Raum hinein, erklärt Carla Groß von der Verbraucherzentrale Sachsen. Und dann kondensiert die Feuchtigkeit der warmen Luft an den kalten Wänden, Schimmel kann sich bilden.

 • Thermostatventil installieren: Mit einem solchen Gerät kann man die Heizung programmieren, etwa auf eine Temperatursenkung bei Abwesenheit. Selbst in Mietshäusern können Bewohner ihre eigenen Thermostatventile installieren, diese gibt es ab circa 30 Euro im Handel. Ein programmierbares Thermostatventil könne üblicherweise auch erkennen, wenn durch ein offenes Fenster kalte Luft hereinströmt und das Heizen stoppen, erklärt Groß. Wie auch für die Heizkörper gilt: Thermostatventile dürfen nicht verdeckt sein, damit sie die Raumtemperatur erfassen können. Nach Angaben der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online lassen sich mit programmierbaren Thermostaten etwa zehn Prozent Energie einsparen.

 • Stoßlüften statt kippen: Dauerhaft gekippte Fenster lassen einen Raum auskühlen. Stattdessen sollte man kurz und dafür mehrmals täglich das Fenster öffnen. Gut ist, wenn sich geöffnete Fenster gegenüber liegen und man so für einen Durchzug sorgt, der die Luft schnell austauscht. Dabei natürlich wichtig: Heizkörper ausschalten! mag
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