Was tun bei Mottenbefall? Backofen und Gefrierschrank als Waffen

Die Motte ist der Feind des Baumwollhemdes. Vorbeugen lässt sich zum Beispiel mit Lavendelduft. (Foto: Andrea Warnecke)

Motten in den Kleidern sind ärgerlich. Aber sie lassen sich wieder loswerden. Das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN) in Hamburg hat ein paar Tipps.

 • In den Müll: Kaputte Kleidung in einer verschlossenen Plastiktüte in die Tonne werfen. So entkommen die Tierchen der Entsorgung nicht.

 • In den Gefrierschrank: Eier, Larven und Tiere sterben bei extremen Temperaturen ab. Befallene Textilien einfach für eine Zeit in die Kälte geben, am besten ein paar Mal über mehrere Wochen wiederholen. Im Winter können Textilien bei Minusgraden auch auf den Balkon oder die Terrasse.

 • In den Backofen: Betrifft der Befall Kleidungsstücke oder Teppiche, die nicht gut waschbar sind, diese in den Umluftofen geben. Eine Temperatur von 50 bis 60 für etwa eine Stunde reicht. Aber in der Nähe bleiben, denn die Textilien könnten Feuer fangen.

 • In die Sonne: Das ist in der warmen Jahreszeit natürlich die Alternative. Zuvor die Textilien gründlich reinigen, also ausklopfen, absaugen und waschen. Danach ausgebreitet in die Sonne geben und immer wieder wenden. Noch übrig gebliebene Eier und Larven trocknen hier aus.

 • In den Staubsauger: Die Tierchen sitzen natürlich nicht nur auf den Textilien. Auch der Schrank muss gesäubert werden, am besten alle Spalten und Ritzen absaugen. Feucht auswischen darf man den Schrank nur, wenn er danach gut trocknen kann – denn ein feucht-warmes Klima begünstigt die Vermehrung der Motten. Ein Fön kann beim schnellen Trocknen helfen. mag
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