Zu viel Rauch, zu wenig Brennwert: Holz erst trocknen lassen

Es ist kalt. Aber jetzt noch schnell Holz für die nächsten Wochen zu schlagen, bringt leider nichts. Denn die Scheite müssen erst trocknen.

Direkt nach dem Schlagen sind sie noch zu feucht, sie haben folglich einen geringen Brennwert. Außerdem bildet sich beim Abbrennen dann viel Rauch und Feinstaub – laut Gesetz zu viel.

Frisch geschlagenes Holz muss daher erst an einem gut belüfteten, möglichst sonnigen und vor Regen geschützten Ort trocknen, erklärt der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) in Frankfurt am Main. Je nach Scheitgröße und Holzart kann das rund zwei Jahre dauern. Wer Brennstoffe im Fachhandel oder im Baumarkt kauft, erhält in der Regel fertig getrocknetes Kaminholz.

Vorgeschrieben ist ein Feuchtegehalt von maximal 25 Prozent zum Zeitpunkt des Verbrennens, was einem Wassergehalt von rund 20 Prozent entspricht. Unter dem Wassergehalt versteht man die Masse des Wassers im Holz bezogen auf die Gesamtmasse. Der Feuchtegehalt steht für den Wassergehalt bezogen auf die Trockenmasse des Holzes.
dpa-Magazin / mag
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