Ab Juli bekommen marode Spielplätze neue Spielgeräte

Mitte. Der Senat stellt auch 2015 den Bezirken insgesamt zehn Millionen Euro für die Sanierung von maroden Spielplätzen zur Verfügung.

Alte Klettergerüste, abgenutzte Holzkonstruktionen, morsche Balken, verschmutzte Sandflächen und sogar aus Sicherheitsgründen gesperrte Spielkombinationen - die öffentlichen Spielplätze sind oft in einem schlechten Zustand. Die bezirklichen Gelder reichen nicht aus, um alle insgesamt 273 öffentlichen Spielflächen in Mitte in Schuss zu halten. Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) hatte deshalb 2013 ein Sonderprogramm gefordert. Der Senat überweist den Bezirken seit 2014 jährlich insgesamt zehn Millionen Euro aus dem Kita- und Spielplatzsanierungsprogramm (KSSP). Mitte erhält etwas mehr als eine Millionen Euro jährlich aus dem KSSP-Topf.

In diesem Sommer will das Bezirksamt 14 weitere öffentliche Spielplätze mit den Sondermitteln aufmotzen. 427.000 Euro werden dafür verwendet. Über eine halbe Million Euro werden für Baumaßnahmen in Kitas ausgegeben. Die Spielplätze, die jetzt saniert werden, werden auch von Kitas genutzt, die keine eigenen Spielflächen haben. Im vergangenen Jahr konnten bereits 14 Spielplätze aus dem KSSP-Fonds (717.000 Euro) neu gemacht werden. Über 300.000 Euro flossen 2014 in Sanierungsprojekte direkt in den Kitas.

Anfang April wollen die Planer für die Spielplätze neue Spielgeräte auswählen. Bei vier Spielplätzen wurden die Kinder in einem Beteiligungsverfahren im März befragt, was sie sich wünschen. Das sind die Spielplätze am Ottoplatz, im Köllnischen Park, im Humboldthain und in der Koloniestraße. Die anderen zehn Spielplätze, die jetzt auf Vordermann gebracht und überarbeitet werden, sind am Sparrplatz, in der Bissingzeile, in der Lützowstraße 61, in der Thomas-Dehler-Straße, am Stephanplatz, in der Lynarstraße 28, Wiclefstraße/Ecke Emdener Straße, Malplaquetstraße 34, im Schillerpark gegenüber der Ofener Straße und im Schillerpark an der Ungarnstraße.

Laut Zeitplan sollen die Bauarbeiten spätestens im Juli beginnen. Carsten Spallek hofft, dass das Programm in den kommenden Jahren fortgeführt wird. "Der Bedarf ist groß", so der Stadtrat.


Dirk Jericho / DJ
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