Öffentlicher Expertenworkshop zur Mitte Berlins

Wann? 19.01.2017 18:00 Uhr bis 19.01.2017 21:00 Uhr

Wo? Rotes Rathaus, Rathausstraße, 10178 Berlin DE
Berlin: Rotes Rathaus |

Mitte. Die Stadtdebatte „Alte Mitte – neue Liebe“ geht weiter. Bei einem öffentlichen Expertenworkshop am 19. Januar mit dem Titel „Woran sollte erinnert werden?“ geht es darum, wie man historische Spuren des historischen Zentrums sichtbar machen kann.

Das Areal zwischen Fernsehturm und Spree sowie zwischen Rotem Rathaus und Marienkirche wird nicht auf altem Stadtgrundriss rekonstruiert. Das ist das Ergebnis der Stadtdebatte „Alte Mitte – neue Liebe“, die der Senat 2015 und 2016 durchgeführt hatte. Dass die Freiflächen nicht bebaut werden, wurde unter anderem in den zehn Bürgerleitlinien beschlossen. In denen steht auch, dass die Suche nach historischen Spuren des Ortes fortgesetzt werden soll. "Erinnerungselemente“ wie zum Beispiel archäologische Fenster sollen die Geschichte erlebbar machen.

Bei dem Workshop am 19. Januar im Roten Rathaus, Louise-Schroeder-Saal, von 18 bis 21 Uhr soll den Besuchern der aktuelle Stand vorgestellt werden. Experten unter anderem vom Landesdenkmalamt haben in den vergangenen Monaten die historischen Schichten untersucht und wollen die Ergebnisse vorstellen. Ziel des öffentlichen Workshops ist, „Empfehlungen für das weitere fachliche Vorgehen bei der Gewichtung der historischen Elemente zu erarbeiten – aus fachlicher und auch aus Bürgerperspektive“ heißt es in der Einladung.

Als Experten sind dabei Professor Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte und Berlins Chefarchäologe, Judith Prokasky, Leiterin Museum des Ortes im Humboldtforum, Peter Schwirkmann, Fachbereichsleiter Geschichte in der Stiftung Stadtmuseum Berlin, und Professor Michael Wildt, Vorsitzender der Historischen Kommission zu Berlin. DJ
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