Promenade gegenüber der Museumsinsel wird neu gestaltet

Mitte. Bis voraussichtlich 7. August wird der Spreeuferweg zwischen Tucholsky- und Monbijoustraße umfangreich saniert.

Für die Zeit der Bauarbeiten ist die Promenade gesperrt. Der Weg wird wieder hergestellt, weil die Sanierung der Gebäude der ehemaligen Frauenklinik der Charité und des Simon-Palais im Rahmen des Bauvorhabens Forum Museumsinsel abgeschlossen ist. Wie Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) sagt, wird die Promenade komplett überarbeitet und aufgewertet. Der Uferweg bleibt öffentlich. Spallek wollte 2013 die 150 Meter lange Uferpromenade eigentlich an den Investor des Forums Museumsinsel verkaufen. Der Stadtrat stand damals der Offerte wohlwollend gegenüber, weil der Bezirk Kosten für Pflege und Reinigung gespart hätte. Es sollte vertraglich geregelt werden, dass der Uferstreifen jederzeit öffentlich begehbar ist. "Keine Zäune, keine Poller, keine Türen, kein Hausrecht. Die Leute hätten nichts gemerkt, außer dass es dort sauber und gepflegt gewesen wäre", so Spallek damals. Der Senat hatte die Privatisierung aber abgelehnt.

Unternehmer Ernst Freiberger errichtet auf dem drei Hektar großen Areal zwischen Spree, Oranienburger, Monbijou- und Tucholskystraße gegenüber der Museumsinsel ein neues Stadtviertel. Er investiert 300 Millionen Euro. Hier entstehen ein Vier-Sterne-Hotel, die Telekom-Führungsakademie, Luxuswohnungen, Firmenrepräsentanzen, Kreativbüros und Studios sowie zahlreiche Geschäfte, Galerien und Restaurants.


Dirk Jericho / DJ
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