Flüchtlingskinder lernen in den Ferien Deutsch

Pankow. Neu zugewanderte Kinder und Jugendliche, die nur wenig oder gar kein Deutsch sprechen, haben in den kommenden Wochen die Möglichkeit, an Ferienschulen teilzunehmen.

Im Bezirk Pankow werden die Ferienschulen von den Vereinen Bürgerhaus in der Reinhold-Burger-Schule und vom Unabhängiges Jugendzentrum JUP im Tanz- und Lernstudio Jeyaravi Team organisiert. „Über die Sozialarbeiter der Flüchtlingseinrichtungen erfahren die Flüchtlingsfamilien von den Angeboten“, sagt Lars Liepe vom Bürgerhaus. „Die Teilnahme an einer Ferienschule ist freiwillig und kostenlos“, ergänzt Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). "Ich empfehle sehr, die Angebote in den Bezirken zu nutzen. Sprache bedingt nicht nur soziale Integration und gesellschaftliche Teilhabe, sondern ist eine der entscheidenden Kompetenzen zum Wissenserwerb.“

In elf Berliner Bezirken finden in 38 Lerngruppen, die aus maximal 15 Kindern und Jugendlichen bestehen, die Angebote über die Sommerferien verteilt statt. Auch in den Oktoberferien sind weitere Ferienschulen geplant. Trägerin des Programms ist die Deutsche Kinder und Jugendstiftung (DKJS), die in Zusammenarbeit mit Trägern der freien Jugendhilfe und gemeinnützigen Vereinen das Ganze organisiert und durchführt. Das berlinweite Angebot an Ferienschulen steht insgesamt 570 Schülern offen. Es wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft mit rund 400.000 Euro finanziert. m.k.
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