Wache im Alexanderhaus? Senat sucht Räume für Polizeirevier

Berlin: Alexanderhaus |

Mitte. Auf der Suche nach Räumlichkeiten für die von Innensenator Andreas Geisel (SPD) gewollte Alexwache rückt das Alexanderhaus immer mehr in den Fokus.

Nach Informationen der Berliner Woche hat es jetzt ein Gespräch zwischen Innensenator Andreas Geisel und dem Vorstandsvorsitzenden der Berliner Sparkasse, Johannes Evers, gegeben. Das Alexanderhaus ist Sitz der Landesbank Berlin. Die Berliner Sparkasse betreibt hier eine große Filiale. Weder die Sparkasse noch die Innenverwaltung wollten sich dazu äußern.

Wie berichtet, soll der Kriminalitätsschwerpunkt Alexanderplatz bis April eine eigene Polizeiwache bekommen. Das Revier ist Teil des Sicherheitskonzeptes von Andreas Geisel. Auf der Alexwache, wie sie der Senat selbst im 100-Tage-Programm nennt, sollen Landes- und Bundespolizisten 24 Stunden lang gemeinsam Dienst schieben und die Sicherheit auf dem Platz deutlich erhöhen. Auch Mitarbeiter vom bezirklichen Ordnungsamt sollen auf der Kombiwache arbeiten.

Platz für ein Polizeirevier wäre im Erdgeschoss im Alexanderhaus an der Dircksenstraße. „Die Wache an dieser Stelle ist am sinnvollsten. Ein Container auf dem Platz ist zwar auffällig, aber nicht gerade schön“, sagt Stefan Draeger, Fraktionsvize in der BVV Mitte. Er fordert seit Jahren ein ständiges Polizeirevier auf dem Alex.

Der zuständige Polizeiabschnitt 32 geht von einem zusätzlichen Personalbedarf von 18 Polizisten aus, wenn man mit drei Polizisten für 24 Stunden und sieben Tage kalkuliert. Draeger erwartet, das das Ordnungsamt die „gute Gelegenheit nutzt, um das Personal aufzustocken. Wann, wenn nicht jetzt?“, so Draeger. DJ
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