René Koch rät: Bringen Sie jetzt Ihre Haut auf Trab

Der Beauty-Quickie für Eilige: Beauty-Coach René Koch legt der RBB-TV-Moderatorin Madeleine Wehle eine Algen-Maske auf, die porentief reinigt, strafft und zugleich erfrischt.

Bald ist es wieder so weit: Frühlingserwachen. Für die Wohnung ist Großputz angesagt, doch die Haut könnte jetzt ebenfalls eine Generalüberholung vertragen, um den meist noch antriebslosen Hautstoffwechsel auf Vordermann zu bringen.

Wäre es nicht herrlich, könnte man wie aus einem getragenen Kleidungsstück aus der "alten" in eine neue, rosige "Frühlingshaut" schlüpfen? Ganz lässt sich dieser Beauty-Traum nicht erfüllen, aber ein bisschen. Das Zauberwort heißt Peeling. Diese Art Schälkur eignet sich für jede Haut und zwar von Kopf bis Zeh. Sie entfernt mühelos abgestorbene Hornschüppchen und reinigt im wahrsten Sinne des Wortes porentief rein. Solch eine milde Schälkur kann sich jeder zuhause leicht selbst herstellen: Man nehme einen Würfel Bier- oder Backhefe, gebe etwas Zitronensaft oder Vanillearoma dazu und verrühre dies mit Mineralwasser zu einem streichfähigen Brei. Die darin enthaltenen Aktiv-Enzyme und Fruchtsäuren lösen auf schonende Weise den Wintermief.

Ebenfalls preiswert und äußerst wirkungsvoll ist ein Peeling aus Meersalz. Verrühren Sie dafür etwas Salz mit einem Becher Sahne (wegen der Milchsäure) zu einer sämigen Masse und tragen diese dann rundum auf. Eignet sich bei Schuppen hervorragend auch als Kopf-Peeling. Wer will, kann etwas Lebensmittelfarbe dazugeben, so wird die ganze Rubbelei ein wenig bunter. Anschließend die Masse mit einem großen Naturschwamm über den befeuchteten Körper verteilen oder auf das Gesicht mit einem flachen Pinsel wie eine Maske aufstreichen. Am besten von der Stirn sowie der Nase und dem Kinn nach außen.

Nach dem Auftragen das Peeling etwa 3 bis 5 Minuten anziehen lassen und danach mit leichtem Kreisen der Fingerkuppen die einzelnen Hautpartien regelrecht "abschmirgeln". Am Körper ratsamer mit einer Bürste oder dem Luffa- Handschuh in der Badewanne oder der Dusche. Beginnend am rechten Zeh, aufwärts über die Knie zum Po und über den Bauch bis hin zum Dekolleté und Hals.

Dadurch werden Schlackenstoffe von der Haut entfernt und der Stoffwechsel angekurbelt. Ein gleichmäßiges Hautbild ist das erfreuliche Ergebnis. Etwas intensiver sollten Problemstellen wie Handrücken, Ellenbogen, Knie und Fersen bearbeitet werden.

Wer nur wenig Zeit hat zum Selberanrühren, greift zum Fertig-Peeling oder einer Gesichtsmaske, die ebenfalls mit unterschiedlichen Wirkstoffen angeboten werden.

Alleskönner Masken

"Auch Gesichtsmasken können die Winterhaut auf den Frühling vorbereiten", sagt Kosmetiker René Koch. Wie zum Beispiel die Gel-Maske: Diese ist meist durchsichtig, kühlt verschwollene Hautpartien und erfrischt nach einer langen Partynacht - geeignet für Nachtschwärmer.

Die Feuchtigkeitsmaske hat nur wenig Fettmoleküle, dafür mehr Befeuchtungshelfer wie z. B. Hyaluronsäure, die ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit speichern kann - geeignet für Stubenhocker.

Die Fett-Maske ist in der Regel pastös, mit Fettmolekülen sowie Vitaminen angereichert, sollte lange auf dem Gesicht verbleiben und muss nicht unbedingt abgewaschen werden. Besser nur abtupfen - geeignet für Dünnhäuter.

Die Heil/Tonerde-Maske befreit von Verhornungen und überschüssigem Fettglanz. Die Haut kann quasi wieder besser atmen. Wird mit warmem Wasser angerührt und erst entfernt, wenn die Erde angetrocknet ist - geeignet für Dickhäuter.


Manuela Frey / my
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