Schicke Bluse mit Jackett

Bundfaltenhose, Bluse und Jacket: Der amerikanische Preppy-Schick ist wieder modern, wie hier zum Beispiel bei Cinque zu sehen. (Foto: Cinque/dpa/mag)

Es sieht einfach nach High Society aus: Wenn sich die amerikanische Oberklasse der US-Ostküste trifft, trägt man Bluse, Hemd oder Polohemd und Pullunder.

Auch Chino-Hosen, Streifenblusen, Cardigans, V-Pullover, Trenchcoats und Tweed-Anzüge stehen für den Stil der sogenannten Preppies. Das sei nicht nur ein kurzer Trend, sondern ein klarer Stil, sagt die Modeexpertin Maria Hans aus Hamburg.Der Schick verdankt seinen Namen den "Preparatory Schools", den Privatschulen für Kinder der gehobenen Gesellschaft. Das Wort hat inzwischen aber Eingang in die Umgangssprache für adrett gefunden. Der Preppy-Stil wurde seit den 80er Jahren von Labels wie Lacoste, Tommy Hilfiger oder Ralph Lauren in den breiten Markt eingeführt.

Nun sind auch jüngere Modemarken wie Marc O’Polo auf den Zug aufgesprungen - und haben dem Look einen neuen Anstrich gegeben: "Allein ein Polohemd zu tragen, reicht für den Look nicht", erläutert Hans. Das Outfit muss geradezu überzeichnet werden: So kombiniert Hilfiger den Pullunder mit einer Nerd-Brille, und Cinque setzt einer Frau zum Jackett noch die Mütze eines Landlords auf.


dpa-Magazin / mag
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